Wiesenstraße/Alleestraße

Uslars  Bürgermeister bezweifelt, dass der Kreisel gebaut wird

Uslar. „Berechtigte Zweifel“ hegt Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, ob der Kreisel an der Kreuzung Wiesenstraße/Alleestraße überhaupt gebaut wird. So äußerte sich das Stadtoberhaupt während der jüngsten Sitzung des Uslarer Ortsrates.

Der Kreiselbau an der Stelle gehört ursprünglich zur Erneuerung der Wiesenstraße, die im Frühjahr begonnen hat und bis April 2018 beendet sein soll. Für das Bauwerk Kreisel liegt auch die erforderliche Planfeststellung vor.

Allerdings hat der Landkreis Northeim als Bauherr die Beratungen zu dem Kreisel wieder aufgenommen, weil in dem Fall die Kosten allein für die Stützwand zur höher gelegenen Sohnreystraße über eine Million Euro kosten würden.

Zunächst sollte der Kreisbauausschuss nochmals in diesem Monat darüber beraten, dann wurde die Sitzung in den Dezember verlegt, inzwischen finde aber auch die Dezember-Sitzung nicht statt, informierte der Uslarer Bürgermeister den Ortsrat Uslar.

Bauer brachte einmal mehr sein Erstaunen zum Ausdruck über die Entwicklung für den Kreisel. Er vertrete die Auffassung, dass man an einem solch wichtigen Bauwerk und dem planfestgestellten Verfahren festhalten und es durchziehen sollte.

In der Einwohnerfragestunde hatte Walter Leder Kritik an den Kreisel-Planungen geäußert, weil die Sohnreystraße Einbahnstraße werden soll. Das bedeute für die Bewohner auf dem Eichhagen Umwege bis zu drei Kilometer Länge. Uslars Ortsbürgermeister Arno Riedke merkte dazu an, dass der Kernstadt-Ortsrat diese Bedenken teile. (fsd) UNTEN

Rubriklistenbild: © Uslar, Kreuzung Wiesenstraße, Alleestraße Foto & Copyright: Dumnitz

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