Alle Straßen besichtigt

Verkehrsschau im Uslarer  Land: Experten haben Schilderwald im Visier

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Sahen sich alle Straßen im Uslarer Land an: Die Polizisten Florian Reschke (von links) und Peter Schliep, Thomas Friedrich von der Stadt Uslar, Heinrich Wilhelm Szymanski und Tanja Brandes vom Landkreis, Maik Pfeiffer (Straßenbaubehörde) und Jürgen Bosse vom ADAC.

Uslar. Bei einer Verkehrsschau haben jetzt regionale Fachleute alle Straßen im Gebiet der Stadt Uslar genauer unter die Lupe genommen.

Dabei ging es in erster Linie um die Verkehrssicherheit, um den Zustand von Straßen und vor allem die Beschilderung.

Überprüft wird dabei laut Peter Schliep von der Polizeiinspektion Northeim/Osterode alle zwei bis drei Jahre vor allem auch die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Verkehrsschildern und -einrichtungen sowie der Zustand und die Erkennbarkeit.

Die Expertenrunde mit Vertretern des Landkreises Northeim als untere Verkehrsbehörde, der Polizei, der Straßenbauverwaltung, der Stadtverwaltung und des ADAC hat bei einer Rundfahrt an zwei Tagen in der vergangenen Woche nach eigenen Angaben alle Straßen im Uslarer Land in Augenschein genommen. Unterwegs waren die Fachleute mit einem Kleinbus der Polizei.

Schilderwald reduzieren

Mögliche Sichtbehinderungen hatten die Fachleute ebenso im Blick. Alle Erkenntnisse wurden notiert und sollen nach einem Bericht und einer Anordnung entsprechend verändert und umgesetzt werden.

„Letztlich wollen wir ja auch da, wo es sinnvoll und möglich erscheint, den Schilderwald abbauen“, sagte Polizist Schliep bei einem Zwischenstopp der Gruppe in Schoningen. Eine solche Verkehrsschau ist gesetzlich geregelt und muss durch die Polizei und die Straßenbaubehörden organisiert werden.

Mit dabei waren diesmal neben Schliep und seinem Uslarer Kollegen Florian Reschke auch Thomas Friedrich vom Ordnungsamt der Stadt Uslar, Tanja Brandes und Heinrich Wilhelm Szymanski vom Landkreis Northeim, Jürgen Bosse vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt sowie Maik Pfeiffer von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Straßenbaubehörde Bad Gandersheim). Wünsche von Ortsräten bezüglich der Beschilderung könnten bei der Regel-Verkehrsschau jedoch nur kurz beraten werden.

Wenn es konkrete Anträge etwa zum Aufstellen von neuen Schildern oder Tafeln gehe, dann sei immer ein gesonderter Ortstermin nötig, machte Tanja Brandes als verantwortliche Mitarbeitern des Kreises Northeim deutlich. Wenn es in Uslar oder den Dörfern Probleme gibt, sei immer die Untere Verkehrsbehörde der richtige Ansprechpartner für eine mögliche Umsetzung.

Bei der routinemäßigen Verkehrsschau könnten einzelne Angelegenheiten nicht abschließend und detailliert besprochen werden, auch wenn sich das Ortsbürgermeister manchmal so wünschen, hieß es.

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