Manuel Liebig

Neuer Touristik-Chef für Solling-Vogler-Region hat unterschrieben

Unterschrieben den Arbeitsvertrag: Der neue Geschäftsführer Manuel Liebig (vorn von links) und Bürgermeister Torsten Bauer als Vorsitzender des Vereins Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Den Vorgang im Uslarer Verwaltungsgebäude verfolgen Tanya Warnecke (Vorstand) und SVR-Mitarbeiterin Heike Bötte.
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Unterschrieben den Arbeitsvertrag: Der neue Geschäftsführer Manuel Liebig (vorn von links) und Bürgermeister Torsten Bauer als Vorsitzender des Vereins Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Den Vorgang im Uslarer Verwaltungsgebäude verfolgen Tanya Warnecke (Vorstand) und SVR-Mitarbeiterin Heike Bötte.

Die Solling-Vogler-Region hat einen neuen Geschäftsführer.

Uslar/Neuhaus – Jetzt wird es ernst für Manuel Liebig (37), der am Dienstag im Uslarer Verwaltungsgebäude seinen Arbeitsvertrag unterschrieb. Ab dem 1. August ist er als Geschäftsführer des Tourismusvereins Solling-Vogler-Region (SVR) im Weserbergland angestellt. Damit ist er Chef des Tourismus-Zentrums mit vier Mitarbeiterinnen im Haus des Gastes in Neuhaus und Nachfolger von Irina Hartig, die gekündigt und das Büro im März dieses Jahres verlassen hat. Seither war der Posten vakant.

Liebig stand seit dem Frühjahr mit dem SVR-Vorstand in Kontakt und wurde aus 21 Bewerbungen ausgewählt. Er ist in einem Dorf nahe des Edersees geboren worden und hat in Marburg sein Geografie-Studium abgeschlossen. Gearbeitet hat er unter anderem beim Tourismus-Marketing Niedersachsen und zuletzt bei der Industrie- und Handelskammer in Rostock. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes, weshalb er zuletzt im Erziehungsurlaub war. Mit seiner Familie werde er demnächst nach Lütgenade bei Bevern umziehen.

In der Mitgliederversammlung des SVR stellte er sich Ende Mai per Videobotschaft aus der Schweiz den Mitgliedern vor. Zwischenzeitlich habe es neben virtuellen auch reale Treffen und Gespräche im SVR-Büro gegeben, hieß es von Liebig und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, Vorsitzender der SVR.

Das Tourismus-Zentrum stehe auch vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie vor großen Herausforderungen, so der Vorsitzende. Liebig erwarte viel Arbeit, hieß es. Hauptaufgabe sei zunächst die Zertifizierung als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland. Das werde aber nicht wie vorgesehen diesen Herbst, sondern wohl erst im Frühjahr 2022 klappen, hieß es weiter.

Beim Vertragsabschluss lobte Bauer ausdrücklich Heike Bötte (Verliehausen) als „gute Seele“ des SVR-Büros. Sie habe besonders während der Vakanzzeit mit ihren Kolleginnen sowie den Vorstandsmitgliedern, zu dem neben ihm Cornelius Turrey (Wesertal) und Tanya Warnecke (Bodenwerder) gehören, das Schiff in Bewegung gehalten. Mit Liebig an Bord solle das touristische Engagement jetzt wieder richtig in Gang kommen. Liebig will sich unter anderem um neue Fotos und ein neues Erscheinungsbild für das Gastgeber-Verzeichnis 2022 bemühen und vor allem bei einer Vorstellungsrunde das Gespräch mit den Mitgliedsbetrieben suchen.

Die angestrebte Qualitätswanderregion sei ein Versprechen für alle potenziellen Gäste der Region, die es auch bei den Beherbergungsbetrieben zu erfüllen gelte. Etliche seien gut aufgestellt, bei einigen geben es Nachholbedarf, wusste der neue Geschäftsführer. Das gelte unter anderem auch für den Bereich der Online-Buchbarkeit.

Bauer gab dem Geschäftsführer mit auf den Weg, sich verstärkt für die Regionalmarke Echt!-Solling-Vogler einzusetzen. Es gelte, den Bestand zu pflegen und neue, starke Partner für die Regionalmarke zu begeistern.

Heike Bötte sagte, dass Buchungen als Hauptgeschäft langsam wieder in den Mittelpunkt der Arbeit rücken. Allein am kommenden Wochenende seien 25 Reisegruppen in der Region coronagerecht zu betreuen.

Zur Solling-Vogler-Region gehören alle Städte und Gemeinden des Landkreises Holzminden, die Städte Uslar und Dassel sowie die Gemeinden Bodenfelde und Wesertal und die beiden Kreise Holzminden und Northeim. (jde)

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