Viel Lob für die Uslarer Kino-Crew vom Bundesverband Jugend und Film

Berichterstatter vom Uslarer Kino-Projekt: Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann mit (von rechts) Amelie Zufuß, Patricia Kerl und Maximilian Kempe bei der Jahrestagung des Bundesvebands Jugend und Film in Wiesbaden. Foto: nh

Uslar. Das Projekt „Kino to go“ aus Uslar macht auch einem Jahr danach noch von sich reden: Drei Jugendliche und Uslars Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann stellten das Uslarer Projekt während der Jahrestagung des Bundesverbands Jugend und Film e.V. in Wiesbaden vor.

Sie präsentierten das Projekt vor über 80 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet. Es gab sehr viel Lob für den Einsatz der Jugendlichen bei dem Projekt, berichtet Uslars Stadtjugendpfleger.

Die Jahrestagung des Bundesverbands stand unter dem Motto „Filme machen stark“. Die Kino-Crew Uslar war eingeladen, um ihr Projekt als Best-Practice (bestmögliches Projekt) im Bereich Beteiligung von jungen Menschen vorzustellen. Der eigens aufgeführte Tagungspunkt hieß „Heimat entdecken und mitgestalten – Die Kino-Crew Uslar belebt die Kulturszene auf dem Land“.

Für die Kino-Crew waren Maximilian Kempe (17 Jahre), Patricia Kerl (13) und Amelie Zufuß (13) mit Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann nach Wiesbaden gefahren und berichteten, dass beim Kino-Projekt im vergangenen Jahr elf Filme an neun sehr unterschiedlichen Orten im Uslarer Land vorgeführt worden sind, ferner von den Arbeiten im Vorfeld und während der Kinovorführungen.

Sie schilderten außerdem, dass die Kinogruppe über das Projekt hinaus besteht und in diesem Jahr alle vier Wochen einen Kinofilm im JugendCafé in Uslar vorführt.

Am Ende der Präsentation gab es langanhaltenden Applaus für die Arbeit der Kino- Crew. Bei Nachfragen erhielt sie viel Lob und Glückwünsche für die Fortführung des Projekts. Gerade die wechselnden Orte, die Oldtimer-Busfahrt und die kurzzeitige Reaktivierung des Uslarer Kinos wurden gelobt.

Andere Projektpräsentationen kamen aus Düsseldorf, Hamburg, Dresden, Fulda und Münster.

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