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Volksbank Solling zahlt wieder Dividende nach zweijähriger Pause

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Von: Hans-Peter Niesen

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Ehrungen: Die Vorstände der Volksbank Solling, Daniel Scholz (ganz links) und Dirk Hesse (ganz rechts) würdigten die langjährige Betriebszugehörigkeit von Elke Ebeling, Torsten Grebe und Bianca Reschke (von links).
Ehrungen: Die Vorstände der Volksbank Solling, Daniel Scholz (ganz links) und Dirk Hesse (ganz rechts) würdigten die langjährige Betriebszugehörigkeit von Elke Ebeling, Torsten Grebe und Bianca Reschke (von links). © Hans-Peter Niesen

Nach zwei Jahren ohne Ausschüttung zahlt die Volksbank Solling ihren Mitgliedern jetzt eine Dividende von sechs Prozent auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2021.

Trögen – Diesen Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand segnete die Vertreterversammlung am Dienstagabend der Genossenschaft bei ihrer Versammlung im Gasthaus Hichert in Trögen einstimmig ab. Damit verbunden war die einstimmige Entlastung der beiden Organe.

„Das abgelaufene Jahr war trotz wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten ein gutes Jahr“, freute sich der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Volker Feige. Eine „gute und solide“ Entwicklung bilanzierte Vorstand Dirk Hesse, der genau wie sein Vorstandskollege Daniel Scholz in diesem Jahr auf eine zehnjährige Tätigkeit in dieser Funktion blicken kann.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13 Millionen Euro auf 468 Millionen Euro. Die bilanzieren Kundeneinlagen stiegen auf 373 Millionen: „Ein bemerkenswertes Plus von acht Prozent“, sagte Hesse. Die Kundenkredite wuchsen um 9,3 Prozent auf 244 Millionen Euro. „Spürbar“ habe das Eigenkapital auf 54 Millionen Euro aufgestockt werden können. Es betrage jetzt 11,5 Prozent der Bilanzsumme.

Den Jahresüberschuss nach Steuern bezifferte Hesse auf 1,05 Millionen Euro. „Damit können wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen zufrieden sein.“

Der Bilanzgewinn liegt bei 410 000 Euro. Rund 148 000 Euro werden ausgeschüttet, der Rest kommt in die Rücklagen. „Erfolgreich“ nannte Hesse das Vermittlungsgeschäft mit den Verbundpartnern, insbesondere mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Fondsgesellschaft Union Investment und der R+V Versicherung. Das Kundengeschäftsvolumen habe auf 1,04 Milliarden Euro gesteigert werden können. Hesse: „Damit haben wir eine Schallmauer durchbrochen.“

Hesses Vorstandskollege Daniel Scholz kündigte an, dass vom 1. Juli an jeder Kunde und jedes Mitglied das Angebot erhalte, seine Genossenschaftsanteile auf maximal 15 auszuweiten. Ein Anteil kostet 150 Euro. Sie haben damit die Möglichkeit, am geschäftlichen Erfolg teilzuhaben.

Mit Stichtag 31. Dezember 2021 gehörten 16 097 Anteile genau 10 802 Mitgliedern. 339 Mitglieder gingen durch Wegzug oder Tod verloren, 153 wurden neu hinzugewonnen. Neu und einstimmig wählten die Vertreter den in Göttingen tätigen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Diplom-Kaufmann Michael Frölich. Er folgt Marion Wagner nach, die ihr Amt im vergangenen Jahr niedergelegt hatte. Frölich ist seit 2004 in Göttingen Partner der Steuerberatungsgesellschaft am Nonnenstieg und in der Region und darüber hinaus bestens vernetzt.

Einstimmig wiedergewählt in den Aufsichtsrat wurde Frank Schonlau für drei weitere Jahre. Er musste sich turnusgemäß dem Votum der Vertreter stellen. Der Diplom-Bauingenieur und Bauunternehmer aus Hardegsen ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

Für ihre 40-jährige Zugehörigkeit zur Volksbank wurden die Mitarbeiter Elke Ebeling, Torsten Grebe und in Abwesenheit Thomas Schneider geehrt. Bianca Reschke arbeitet seit 25 Jahren bei der Volksbank. (Hans-Peter Niesen)

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