30 Stände zu den Themen Bildung, Betreuung und Förderung

Erste Uslarer Informationsmesse für Familien: Viele Eltern kamen 

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Louis (4), Erik (5) und Oskar (4) hatten Spaß beim Kneten. Am Stand berichtete Heike Volle (zweite von rechts) über die Arbeit des Familienzentrums.

Uslar. Die Premiere war ein Erfolg: Die erste Informationsmesse für Familien mit kleinen Kindern lockte am Sonntag zahlreiche Eltern samt Nachwuchs ins alte Rathaus von Uslar.

An mehr als 30 Ständen konnten sich die Besucher unter dem Motto „Frühe Chancen“ über Angebote für Bildung, Betreuung und Förderung informieren und mit Experten ins Gespräch kommen.

Im Obergeschoss stellten sich zum Beispiel alle Kindergärten aus dem Bereich der Stadt Uslar vor. Mit einem eigenen Stand war eine Gruppe von Tagesmüttern vertreten. Besonders nachgefragt sei diese Form der Betreuung bei Eltern mit Arbeitszeiten, die kaum mit Kita-Öffnungszeiten zu vereinbaren sind, berichtete Stefanie Peschke, die erst seit November als Tagesmutter arbeitet. Infrage kommt eine Tagesmutter außerdem auch für sehr kleine Kinder oder ältere Mädchen und Jungen bis 14 Jahre.

Die Besucher nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Informationen für die Erwachsenen und Spielspaß für die Kinder bot das Familienzentrum, wo Heike Volle mit der Resonanz sehr zufrieden war. Außerdem biete die Messe eine gute Gelegenheit, sich mit den Experten an anderen Ständen auszutauschen, sagte Volle. Dass Aussteller untereinander neue Kontakte knüpften, beobachtete auch Dirk Rackwitz von der Stadtverwaltung Uslar, der sich über die vielen Besucher freute.

Die Info-Messe sei eine Idee der Anschwung-Initiative „WIR für Euch –bestmögliche Kinderbetreuung in Uslar“ gewesen, erinnerte Rackwitz. In über einem Jahr Vorbereitungszeit waren viele Ideen für das Programm zusammen gekommen. In Kurzreferaten stellte sich beispielsweise die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Northeim vor. Experten erklärten, warum Bewegung wichtig für eine gesunde Entwicklung ist.

Spezialisten wie Logopäden und Ergotherapeuten berichteten über ihre Arbeit, beantworteten individuelle Fragen und verteilten viel Info-Material. Auch zu speziellen Problemen, wie etwa besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen (Dyskalkulie) gab es Hinweise. Die Stadtbücherei stellte empfohlene Gesellschaftsspiele und Bilderbücher vor. Auch der Kinderschutzbund und der Verein Kleine Löwen, eine Initiative für Eltern von Frühgeborenen, waren vertreten. Für die Kinder stand derweil der Spaß im Vordergrund. Sie konnten kneten, mit Sand spielen, beim Bilderbuchkino zuschauen und vieles mehr. (shx)

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