Volpriehäuser warten auf Badespaß: Fachkraft fehlt im Freibad

Rekordbesuch im Vorjahr: Über 500 Besucher kamen ins Freibad Volpriehausen, als am ersten Juli-Wochenende Hitzerekord herrschte. Derzeit suchen die Betreiber eine Lösung für die technische Betreuung. Archivfoto:  nh

Volpriehausen. Das Freibad Volpriehausen soll Ende Mai, Anfang Juni seine Pforten öffnen. Das sagte Ortsbürgermeister Gerd Kimpel in der Ortsratssitzung am Donnerstagabend.

Kimpel und sein Ortsratskollege Werner Hallmann wehrten sich dabei gegen Vorwürfe, das Freibad befinde sich in einem schlechten Zustand. Kimpel und auch Hallmann sind federführend für die Bürgerinitiative Boller-Dörfer als Badbetreiber tätig.

Der Vorwurf lautete, dass noch nichts gemacht sei und auch kaum noch ehrenamtliche Kräfte zur Verfügung stünden. Das liege an der mangelnden Perspektive für die Zukunft des Bades, sagte Dirk Schwarz aus der Zuhörerschaft. Er meinte damit die Auswirkungen durch den anstehenden Neubau der Bundesstraße neben der Bahnlinie direkt oberhalb des Freibades.

Schwimmmeister hat abgesagt

In der öffentlichen Sitzung klärte Kimpel das wie folgt auf: Das einzige Problem, das die Bad-Betreiber von der Bürgerinitiative hätten, sei, dass der Schwimmmeister, der eigentlich für Volpriehausen zugesagt hatte, sich anders entschieden habe. Er habe kurzfristig eine Ganzjahresstelle in einer Nachbarstadt angenommen.

Technische Betreuung

Die Folge daraus ist, dass die technische Betreuung des Freibades aktuell nicht gesichert ist. Konkret geht es dabei um die Chlorgasanlage und Wasserproben. Daran arbeite er und stehe mit der Stadt Uslar in Verhandlung. Bisher verlaufe alles positiv, sagte Kimpel.

Nach seinen Angaben sei der Markt wie leergefegt: Es gäbe keine Fachkräfte für den Bäderbetrieb. Für das Volpriehäuser Freibad ist laut Kimpel die technische Aufsicht dennoch zu 95 Prozent geklärt. Er berichtete im Ortsrat, dass die Überprüfung der Freibad-Technik von einer Firma übernommen werde.

DLRG führt Aufsicht

Die Aufsicht im Bad werde von DLRG-Rettungskräften übernommen. Abgeschlossen sind unterdessen die umfangreichen Fliesenarbeiten. Kimpel: „Derzeit läuft das Wasser rein.“

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