1. Startseite
  2. Lokales
  3. Uslar / Solling
  4. Uslar

Betonkunst bis Wodka im Schmetterllingspark Uslar

Erstellt:

Von: Gudrun Porath

Kommentare

Die Ausstellung mit Kunsthandwerk (Bild) bildete den Mittelpunkt beim Frühlingsgedöns im Schmetterlingspark in Uslar, zu dem am Wochenende über 1000 Besucher kamen.
Die Ausstellung mit Kunsthandwerk (Bild) bildete den Mittelpunkt beim Frühlingsgedöns im Schmetterlingspark in Uslar, zu dem am Wochenende über 1000 Besucher kamen. © Gudrun Porath

Viel Verkehr herrschte am Wochenende um und auf dem Gelände des Schmetterlingsparks gegenüber dem Badeland in Uslar. Während die Kinder die Kettcars eroberten oder Osterdeko bastelten, schlenderten Eltern und weitere Gäste entspannt an den Ständen entlang.

Uslar - Christina Johanning strahlte. Zwei Tage lang bestes Wetter und am Ende mehr als 1000 Besucher markierten den Erfolg der zweitägigen Veranstaltung im Schmetterlingspark Uslar, an der sich zahlreiche Aussteller und engagierte Helfer beteiligten. Sie präsentierten ihr Angebot sowohl im großen Außenbereich wie in der Eingangshalle und einem großen Raum im Obergeschoss der Anlage. Das reichte von Betonkunst über Holzskulpturen, Blumen und Pflanzen, Schmiedekunst und Silberschmuck und maritimer Deko bis zum Osterschmuck und natürlicher Hautpflege.

So gab es zum Beispiel einen Flohmarkt zugunsten der lokalen Ukraine-Hilfe und unterstützt vom Bücherwurm. Acht Kisten mit Büchern, dazu Dekorationsartikel hatte Monika Volle gebracht, die ihr Ladengeschäft zum Ende des Monats abgibt. Die Kunden durften selbst entscheiden, was sie für ihre Auswahl bezahlen wollten. So waren bereits am ersten Tag 500 Euro zusammen gekommen. 1000 Gewinne warteten außerdem auf die Käufer der 2000 Lose einer Tombola mit Spenden, die Christina Johanning und ihre Familie in jeder freien Minute „eingeeiert“, nämlich in kleine Kunststoffeier verpackt hatte. Die Einnahmen der Tombola sollen ebenso dem Erhalt der Tropenhalle des Schmetterlingsparks dienen wie eine Aktion der Jugendwerkstatt des Albert-Schweitzer-Familienwerks, die im Obergeschoss der Anlage Artikel aus Holz verkaufte. Für einen besonderen kulinarische Genuss hatten Christina Johanning und ihr Team keine Mühen gescheut. Sie hatten Wodka aus der Ukraine besorgt. Das sei gar nicht so einfach gewesen, sagte Christina Johanning. Doch der Aufwand habe sich gelohnt. Das Getränk schmecke nämlich besonders gut.

Für einen Besuch bei den Schmetterlingen in der großen Tropenhalle war es noch zu früh. Ab Samstag, 26. März, können sich die Besucher darin wieder über zahlreiche frisch geschlüpfte Schmetterlinge freuen. (zyp)

Auch interessant

Kommentare