Umgehungstraße

Vorarbeiten für B241-Neubau bis Uslar-Bollensen

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Grünstreifen (Mitte) wird Bundesstraße: Uwe Kappmeier (links) von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim und Ingenieur Michael Much begleiten das Straßenneubau-Großprojekt. Unser Bild entstand in Volpriehausen mit Blick Richtung Gierswalde.

Volpriehausen/Bollensen. Die Baustraßen für den Neubau der Bundesstraße 241 zwischen der Bollertsmühle bei Volpriehausen und Bollensen werden so angelegt, dass sie für den Schwerlastverkehr geeignet sind.

Auch einige Feldwege, die für die Zu- und Abfahrt von Lkw und Baufahrzeugen nötig sind, werden für die bevorstehende Belastung „ertüchtigt“, wie es die Baufachleute nennen.

Der Grund: Für den über 33 Millionen Euro teuren Neubau der 4,7 Kilometer langen Straße parallel zur Bahnlinie müssen rund eine halbe Million Kubikmeter Boden bewegt werden – das sind über 19 000 volle Lkw-Ladungen. Etwa die Hälfte (250 000 Kubikmeter) des Boden, wird für den Untergrund des talreichen Abschnittes verwendet, der Rest soll von der beauftragten Baufirma nach und nach abgefahren und entsorgt werden, sagt Michael Much, Bauleiter und Ingenieur des von der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Bad Gandersheim) beauftragten Büros Gries (Göttingen). Zwischengelagert wird Boden derzeit bereits auf einem angepachteten Acker nahe Gierswalde.

Auch für die Anlieferung mit allen Baumaterialien für die acht Brückenbauwerke sind zahlreiche Lkw-Transporte nötig. Much rechnet damit, dass Anfang 2019 die Vorarbeiten mit den Baustraßen und Zuwegungen soweit abgeschlossen sind, dass dann mit dem Bau der neuen Bundesstraße begonnen werden kann. Dazu gehört das Auffüllen von Tälern und das Abbaggern von Erhebungen. An der ersten Brücke soll ab diesem September gearbeitet werden. „Größter Brocken ist der Trog im Bereich der Ortsdurchfahrt bei Volpriehausen zwischen dem Rothenberg vorbei am Freibad bis hin zum Industriegebiet“, sagt Uwe Kappmeier von der Landesbehörde für Straßenbau in Gandersheim. Und: Es gebe auf alle Fälle viel Baustellenverkehr in den nächsten fünf Jahren bis zur Fertigstellung der neuen Bundesstraße.

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