Zehn Jahre Familienzentrum Uslar: Ein Haus voller Leben

Gratulation: Bürgermeister Torsten Bauer überreichte der Einrichtungsleiterin Doris Fricke ein Geschenk. Foto: Dumnitz

Uslar. Eines ist in den zehn Jahren des Bestehens des Uslarer Familienzentrums im Haus Bahnhofstraße 2 bis heute geblieben: die Unsicherheit wegen der dauerhaften Finanzierung.

Das Familienzentrum (auch Mehrgenerationenhaus) besteht seit zehn Jahren und ist ein Haus voller Leben.

Das wurde bei der kleinen Feier zum zehnjährigen Bestehen am Freitag vor rund 70 Gästen deutlich. Als Vorsitzende des Vereins Familienzentrums lobte Christiane Eichmann (Vahle) den Einsatz der rund 50 ehrenamtlichen Helfer als tragende Säulen der Einrichtung von Menschen für Menschen. Gleichzeitig dankte sie der Stadt Uslar und allen treuen Förderern der Einrichtung.

Längst sei das Zentrum die erste Anlaufstelle für Menschen jeden Alters geworden, die Hilfe oder Kontakt suchen. So, wie es einst schon im Konzept stand, das für eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur sorgen sollte. Eichmann dankte dem ehemaligen Stadtdirektor Herbert Meistering, der mit seiner Frau Dagmar an der Feier teilnahm, für sein damaliges Engagement für die Realisierung in dem Haus, das ein idealer Standort mit genügend Räumen, einer Terrasse und viel Platz im Nebengebäude sei.

Auch der Landkreis Northeim habe sich einst stark gemacht für die Finanzierung. Kooperationspartner seien neben der Stadt auch Schulen, Kirchen sowie die Volksbank Solling und die Kreis-Sparkasse Northeim. Und seit sieben Jahren stelle der Bund die Finanzierung auf Einzelanträge sicher.

Das Antragsverfahren sei aber nicht einfach. Hoffnung macht Christiane Eichmann ein laut ihr am Donnerstag vereinbarter Rahmenvertrag, der die Finanzierung als Mehrgenerationenhaus verlässlicher sicherstellen könnte.

Einrichtungsleiterin ist seit dem 1. Juli 2005 Doris Fricke (Schoningen). Sie sagte, das Familienzentrum sei ein Ort geworden, der allen Menschen einen Raum für Begegnungen biete. Mit Angeboten für Familien, Kinder, Senioren, Flüchtlingen und anderen Interessierten – ganz ohne Ausgrenzung. Das Angebot auch der Beratung und Hilfestellung habe sich in den vergangenen Jahren den Anforderungen durch die Nutzer und Besucher angepasst.

Auch Uslars Bürgermeister Torsten Bauer lobte den ehrenamtlichen Einsatz vieler Menschen un des Teams um Doris Fricke. Das Angebot des Familienzentrums sei ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration aller Besucher. Uslars Ortsbürgermeister Arno Riedke sagte, man sei stolz auf das Familienzentrum.

Musikalisch wurde die Feierstunde durch Gudrun Watermann von der Musikschule Oberweser begleitet.

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