600 Zuschauer erlebten die Rückkehr des Kinos ins Uslarer Land

Die Auswertungsgruppe: Max Kempe (von links), Leon Rohlfs, Jonas Paul, Jordan Meisel, Hanna Groß und Jennifer Höhne.

Uslar. Ein positives Fazit zieht die Auswertungsgruppe der „Kino Crew Uslar“ nach dem Ende des Jugendprojekts „Kino to go“. 564 Zuschauer besuchten die zwölf Vorführungen an neun Orten im gesamten Stadtgebiet.

Und: Es soll weiter Filmabende im kleinen Kreis geben.

Die Jugendlichen der „Kino Crew Uslar“ sprechen von einem sehr erfolgreichen Projekt. Insgesamt nahmen zwölf Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren teil. Sie organisierten zwölf Filmvorführungen an neun Orten, verteilt im Stadtgebiet und den Ortschaften. Zum Erreichen der Orte stand ein kostenloser Busdienst zur Verfügung.

Höhepunkte waren vier Vorführungen im ehemaligen Kino Ilse-Theater und eine Fahrt im Nostalgie-Doppeldeckerbus vom Landhotel Rothenberg an einen geheimen Vorführort. Die Vorführorte waren die Albert-Schweitzer-Schule Uslar, der Freizeitsee Schönhagen, Delliehausen, das Seniorenheim Haus Eden in Schlarpe, die Domäne Steimke, das Museum in Uslar, das Ilse-Theater Uslar, das Jugendcafé Uslar an der Bahnhofstraße 10 und zum Schluss das Badeland Uslar.

Kinokultur auf dem Dorf

Kinovorführungen organisieren und Kinokultur in die Ortschaften Uslars bringen, das waren zwei Ziele des Jugendprojektes „Kino to go“, alles organisiert durch Jugendliche selbst. Das Medienzentrum Northeim, die Stadtjugendpflege Uslar, der Stadtjugendring Uslar und der Verein Arte Events gewannen mit ihrer gemeinsamen Projektidee die Unterstützung vom Bundesverband Jugend und Film e.V., der mit „Movies in Motion“ ein Förderprogramm für diese Art Projekt anbot. „Movies in Motion“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch das Bildungsbündnis „Kultur macht STARK“ gefördert. Für Uslar standen über 10.000 Euro zur Verfügung.

Die Uslarer Jugendlichen mussten passende Filme aussuchen, sich mit Vorführrechten und -lizenzen beschäftigen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Zudem suchten sie besondere Vorführorte aus und fuhren dafür an zwei Tagen alle 19 Ortschaften ab. Danach galt es, die Eigentümer der Orte anzusprechen und für das Projekt zu gewinnen. Alle Arbeiten erledigten die Jugendlichen selbst. Konkrete Unterstützung bekamen sie von Jeanette Clément von der Stadtverwaltung und Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann.

Dank an Unterstützer

Die Kino Crew dankt allen Unterstützern, vor allem den Eigentümern der Vorführorte, die dem Projekt sehr wohlwollend gegenüber gestanden haben. Das Kino-Projekt im Uslarer Land lief von Mai bis Dezember. (fsd)

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