Zwei Jahre Großbaustelle: B 241 und die Wiesenstraße

Uslar. Die Stadt Uslar muss sich in der Kernstadt für die nächsten zwei Jahre auf zwei große Straßenbau-Sanierungsprojekte einstellen.

Zum einen geht es um die Erneuerung der Bundesstraße vom Kreisel bis Ortsausgang Richtung Sohlingen, zum anderen um die Wiesenstraße.

Nachdem ein Informationsabend über das Projekt Ausbau der Auschnippe ab dem Kreisel vor einigen Wochen abgesagt worden war, weil die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim nicht dabei sein wollte, hat es nun ein Abstimmungsgespräch zwischen Stadt Uslar, Straßenbaubehörde und Landkreis gegeben.

Kreisel wird vergrößert

Werner Driehorst

Das Ergebnis verkündete Uslars Baumanagement-Chef Ralf Müller während der jüngsten Ratssitzung. Demnach plant die zuständige Straßenbaubehörde, dass in diesem Jahr mit der Sanierung im Kreiselbereich angefangen werden soll. Es gehe um die Verbreiterung des Kreisels. Im nächsten Jahr soll dann die Straße bis Ortsausgang erneuert werden. Die Verantwortlichen haben sich für eine Vollsperrung für den Ausbau entschieden. So sei man effizienter und schneller fertig.

Info-Abend im September

Die zuletzt abgesagte Informationsveranstaltung über das Projekt Auschnippe soll im September nachgeholt werden, kündigte Ralf Müller an.

Wichtig sei in dem Zusammenhang auch, dass alsbald die nächste Großbaustelle in Uslar folgt: Ab Herbst 2016 soll die Sanierung der Wiesenstraße beginnen. Bei dem Projekt ist nicht nur die Erneuerung der Straße und der Leitungen und Kanäle darunter vorgesehen, sondern auch der Neubau von zwei Kreiseln an den Kreuzungen Mühlenstraße/Wiesenstraße und Alleestraße/Wiesenstraße.

Das Projekt, für das der Landkreis zuständig ist, gilt als sehr umfangreich. Die Pläne sehen vor, dass die Sanierung mit dem Bau des Kreisels an der Alleestraße beginnt.

Die Wiesenstraße, an der in Uslar die Einkaufsmärkte liegen, zählt zu den meistbefahrenen Kreisstraßen im Landkreis Northeim.

Driehorst: Klage mit Erfolg

Während der jüngsten Ratssitzung verkündete Ratsherr Werner Driehorst, der als Einzelbewerber zur Bunten Ratsgruppe gehört, dass seine Klage gegen die Wiesenstraßen-Planung beim Verwaltungsgericht angenommen sei. Es gehe darum, dass seiner Meinung nach Vorschriften der Straßenverkehrsordnung nicht eingehalten worden seien. Er wolle nun soviel wie möglich herausholen und sprach konkret von drei Forderungen: zwei Fußgängerüberwegen im Bereich Lidl/Beckmann und beim Autohaus Siebrecht sowie generell von einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 an der gesamten Wiesenstraße. Die Mitteilung von Driehorst wurde ohne weitere offizielle Kommentare zur Kenntnis genommen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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