Drei Monate geschlossen

Uslarer Badeland ist wieder geöffnet

Freuen sich auf Badegäste: Fachangestellte Sara Krebs (von links), Betriebsleiterin Nicole Thiergart sowie Christina Johanning und Volker Fuchs vom Vorstand der Bürgergenossenschaft.
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Freuen sich auf Badegäste: Fachangestellte Sara Krebs (von links), Betriebsleiterin Nicole Thiergart sowie Christina Johanning und Volker Fuchs vom Vorstand der Bürgergenossenschaft.

Uslar – Das Uslarer Badeland ist wieder geöffnet. Drei Monate musste es aufgrund der Corona-Epidemie geschlossen bleiben. Inzwischen ist in Niedersachsen der Betrieb von Hallenbädern wieder erlaubt.

Uslar – Das Uslarer Badeland ist ab dem heutigen Samstag ab 13 Uhr wieder geöffnet. Drei Monate musste es aufgrund der Corona-Epidemie geschlossen bleiben. Inzwischen ist in Niedersachsen der Betrieb von Hallenbädern wieder erlaubt.

Am Donnerstag hat Volker Fuchs, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft, die seit acht Jahren das Bad betreibt, die Freigabe erhalten: Alle Wasserwerte sind laut Fuchs optimal, „einer Eröffnung steht nichts entgegen.“

Für den Badebetrieb gelten die aktuellen Hygienevorschriften: In allen Bereichen ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten, auch im Wasser. Es dürfen sich maximal 90 Besucher gleichzeitig im Bad aufhalten. In den Umkleiden müssen die Badegäste Rücksicht nehmen und Wartezeiten in Kauf nehmen, bis ausreichend Platz zum Umziehen besteht. Das gilt auch für die Duschen, die jeweils nur von zwei Personen genutzt werden dürfen. „Wir sind zuversichtlich, mit den Verhaltensregeln ein sicheres Badevergnügen anbieten zu können“, sagt Volker Fuchs, der im Vorfeld ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt und mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Northeim abgestimmt hat.

Die zurückliegenden Wochen wurden für zahlreiche Arbeiten in dem 1976 errichteten Bad genutzt: im Technikkeller, in der Schwimmhalle mit Malerarbeiten durch das Badeland-Team und den Malerbetrieb des Neuen Landes Amelith, Fliesenaustausch und aus Ausbau der Unterwasserscheinwerfer im Becken. Finanziell spricht Fuchs von einem dicken Brocken, aber die Gelegenheit eines leeren Beckens musste genutzt werden.

Den finanziellen Schaden der Schließung kann die Genossenschaft noch nicht beziffern. Die Soforthilfe des Landes konnte die Einnahmeverluste nicht auffangen, so Fuchs. Aktuell läuft ein Rettungsantrag der drei genossenschaftlich geführten Bäder im Kreis bei der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises. Alle Informationen und Zahlen zu Corona in Niedersachsen im News-Ticker.  fsd

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