Neujahrsempfang

Kurt Neumann tritt als Vahler Ortsbürgermeister zurück

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Da gab es noch Applaus: Ortsbürgermeister Kurt Neumann (links) während seiner Ansprache beeim Neujahrsempfang. Kurz darauf kündigte er seinen Rücktrittfür Ende Januar an. 

Vahle. Kurt Neumann tritt als Ortsbürgermeister von Vahle zurück. Das kündigte er beim Neujahrsempfang an.

Vereine tragen maßgeblich zu einem lebendigen Dorfleben bei, können aber nicht alles übernehmen. Das zeigte der Neujahrsempfang mit 45 Gästen in Vahle. Er hatte darüber hinaus eine faustdicke Überraschung parat: Ortsbürgermeister Kurt Neumann kündigte seinen Rücktritt an.

Neumann hatte die Gäste gerade erst begrüßt, sich bei allen Helfern bedankt und bekannt gegeben, dass an der Verbesserung der Löschwasserversorgung im Ort in diesem Jahr zusammen mit den Stadtwerken gearbeitet werde. Dafür sind 125.000 Euro im Etat der Stadt Uslar bereitgestellt worden. Da kam die Ankündigung: Ende Januar werde er sein Amt als Ortsbürgermeister niederlegen.

Neumann wollte über Gründe für den Rücktritt nichts sagen

„Es war mir eine Ehre, Ortsbürgermeister sein zu dürfen“, sagte Neumann und ergänzte, dass er über die Gründe für seinen Rücktritt nichts sagen wolle und dass es keine Diskussion gebe. Er hoffe, dass sich im Ortsrat ein Nachfolger finden werde.

Licht und Schatten prägen das Bild, wenn es um die evangelische Kapelle im Ort geht. Pastor Burkhard Stimpel führte aus, dass in der Kapelle nur noch alle zwei Monate ein Gottesdienst stattfindet, weil die Beteiligung der Gemeinde zu gering ist. Zugleich freute er sich über das Team engagierter Vahler, das den Küsterdienst übernommen habe und auch den Kindergottesdienst wieder aufleben lasse.

Dank entsprechender Baumaßnahmen sei es außerdem gelungen, dass die langjährige Küsterin Elly Heyer im Ruhestand in der Wohnung in dem Kapellengebäude bleiben könne.

Christiane Eichmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Uslar aus Vahle, dankte dem Ortsrat und allen Helfern auch im Namen der Stadt für die Arbeit.

Ortsbrandmeister ruft Jugend auf, der Feuerwehr beizutreten

Fabian Niedermeyer als Ortsbrandmeister erinnerte aus Anlass des Brandes in Sohlingen daran, wie wichtig die Feuerwehr im Ort ist. Die Feuerwehr Vahle habe 21 aktive Mitglieder und erreiche damit genau die erforderliche, vorgegebene Mindestanzahl. Um den Bestand der Vahler Ortswehr nicht zu gefährden, rief er die örtliche Jugend dazu auf, der Feuerwehr als aktives Mitglied beizutreten.

Vom Maibaumaufstellen bis zur Wursteprobe beteiligt sich der Reiterverein Vahle am Dorfleben, schilderte die Vorsitzende Barbara Jörn und bedankte sich für die Unterstützung, die der Verein aus dem Dorf erhalte. Sie erinnerte an das Wintervergnügen des Ortes am 19. Januar in Eschershausen, zu dem alle Einwohner eingeladen sind.

Für den Turnverein berichtete Carolin Wirth von den vielfältigen Aktivitäten, die in diesem Jahr um Kinderturnen ergänzt werden sollen.

Grillhütte kann renoviert werden

Fast wäre die Otto-Sorge-Grillhütte am Ende gewesen, bevor der Fallschirmclub Remscheid die Trägerschaft übernahm. Jetzt hatte Jürgen Fischer die gute Nachricht zu verkünden, dass die Hütte im Vorjahr so gut gebucht war, dass alle Erwartungen übertroffen wurden und Renovierungsarbeiten möglich seien.

Für dieses Jahr gebe es ebenfalls bereits viele Buchungen und Anfragen. Wer eine Veranstaltung in der Hütte plane, solle sich deshalb möglichst schnell an ihn oder Thomas Freiherr von Rechenberg wenden.

Fischer dankte besonders der Stadt Uslar, deren Engagement es zu verdanken sei, dass man für die ursprünglich sehr teure Versicherung der Hütte eine Lösung gefunden habe und dem ursprünglichen Versicherer für die reibungslose Rückabwicklung des Vertrags.

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