Zu viele Frischlinge im Hardegser Wildpark

Hardegsen. Frischlings-Flut im Hardegser Wildpark. Gleich zwei Bachen haben dort Nachwuchs. Der erste Wurf sei so auch geplant gewesen, der zweite allerdings nicht, berichtet Wildparkbetreuer Wolfgang Schlemme:

„Ich war davon ausgegangen, dass die zweite Bache eigentlich noch viel zu jung war, aber offensichtlich war das ein Irrtum.“ Insgesamt kamen zwölf Frischlinge zur Welt. Zwei davon haben die ersten Tage nicht überlebt, aber die verbliebenen zehn erfreuen sich bester Gesundheit und erkunden derzeit neugierig das eingezäunte Areal im oberen Teil des Wildparks.

Die gestreiften Mini-Schweine sind derzeit natürlich die Lieblinge der Besucher. In diesem Zusammenhang appelliert Schlemme an die Gäste des Wildparks, es mit der Tierliebe nicht zu übertreiben und bittet darum, die Tiere nicht zu füttern. „Ich füttere ja auch nicht die Kinder der Besucher“, scherzt Schlemme und fügt dann hinzu, dass die nicht artgerechte Fütterung zu Durchfällen und sogar zum Tod der Frischlinge führen könne.

Auf diese Weise möchte Schlemme keinesfalls das Platzproblem im Wildschweingehege lösen. Vielmehr wird er sich nun darum bemühen müssen, für einige seiner Zöglinge ein neues Quartier zu suchen, sobald sie nicht mehr auf Milch ihrer Mütter angewiesen sind. (nik)

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