Atemschutz-Seminar: Viele Tipps für Maskenmänner

Uslar. Die Atemschutzgeräteträger sind die Feuerwehrleute, die immer an der Front arbeiten: Sie gehen mit ihren Geräten, die sie mit frischer Atemluft versorgen, in brennende Häuser. Sie riskieren dabei immer auch ihr eigenes Leben, um anderes zu retten.

Damit sie selbst noch sicherer im Einsatz unterwegs sind, fand am Samstag in Uslar das erste Atemschutz-Seminar auf Ebene des Brandschutzabschnitts West statt. 43 von ihnen folgten der Einladung, sich zusätzlich zum ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr freiwillig weiterzubilden. Es waren Atemschutzgeräteträger aus den Feuerwehren der Städte Hardegsen und Uslar sowie aus Bodenfelde und der hessischen Nachbargemeinde Wahlsburg dabei.

Wichtigstes Anliegen der Ausbilder, aus deren Reihen das Seminar entwickelt wurde: „Wir wollen Ideen vermitteln“, sagte Stefan Jordan aus Uslar, einer der Ausbilder, der sich zudem über die Resonanz freute. Genauso greife man Vorschläge auf, die von den Einsatzkräften selbst kommen.

Sicher mit Atemschutz-Geräten

Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
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Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
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Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
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Sicher mit Atemschutz-Geräten
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Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
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Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider
Sicher mit Atemschutz-Geräten
Sicher mit Atemschutz-Geräten © Schneider

Das Seminar bestand aus fünf Stationen. Zwei davon befanden sich am Gymnasium. Dort ging es um einen Löschangriff gegen ein „brennendes“ und durch eine Tür verschlossenes Zimmer. Die Ausgangslage ist gefährlich: Durch Rauch können die Einsatzkräfte nichts sehen. Beim Seminar wurden ihnen die Masken abgedeckt. Das richtige Verhalten und die Absprache stand im Mittelpunkt.

Nebenan zeigten die Ausbilder, wie sich die Atemschutgeräteträger mit den Schläuchen zum Einsatzort im zweiten Stock vorkämpfen und sich schlauchtechnisch quasi Reserve mitnehmen. Denn später, wenn Wasser im Schlauch ist, ist der dermaßen schwer, dass enorme Anstrengungen erforderlich sind, um damit weiter vorzudringen.

Im Feuerwehrhaus in Uslar ging es um Rettung von Atemschutzgeräteträgern, den Umgang mit der Wärmebildkamera und die Vorstellung der mobilen Atemschutzgeräte-Sammelstelle. Diese hat der Löschzug der Feuerwehren aus dem Ahletal konstruiert. Derzeit machen die einfallsreichen Feuerwehrleute in der Fachpresse Schlagzeilen.

Um die Versorgung und den Bringdienst zu den Stationen kümmerte sich ein eigenes Organisationsteam. In der Abschlussbesprechung sagte Stadtbrandmeister Jörg Jacob, dass solche Ausbildungsseminare sehr wichtig sind. Das habe in den vergangenen Jahren das Seminar RettUslar gezeigt, bei dem es um die Rettung von Unfallopfern geht.

Dem Organisationsteam attestierte der Stadtbrandmeister hervorragende Arbeit, durch die „sehr viel neues Wissen vermittelt wurde“. Jacob: „Anerkennung verdienen auch die Teilnehmer, die solche Seminare zusätzlich zum normalen Dienst in den Ortsfeuerwehren abarbeiten. Es fördert die Zusammenarbeit in den Ortsfeuerwehren und somit auch bei den Einsätzen.“ (fsd)

Rubriklistenbild: © Foto: Schneider

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