SPD-Stadtverband veröffentlicht Ergebnis vom Runden Tisch: Standortsicherheit bis 2016

Vier Jahre Schulgarantie

Uslar. Die Sozialdemokraten in Uslar sind der Meinung, dass Politik und Verwaltung in der Pflicht stehe, was die Zukunft der Grundschulen auf den Dörfern betrifft: Das Ergebnis vom „Runden Tisch“ zum Thema Grundschule müsse den Bürger mitgeteilt werden. Die wichtigste Botschaft, berichtet Dr. Hermann Weinreis: Bis zum Schuljahr 2016 bestehe keine Notwendigkeit der Zusammenlegung von Klassen oder gar der Schließung von Schulen.

Die SPD vertritt die Meinung, dass das Thema aufgegriffen werden müsse, zumal der Runde Tisch jüngst aktiv war, das Thema aber nicht auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des städtischen Kultus- und Sozialausschusses steht (19 Uhr, Rathaussaal).

Dem Runden Tisch gehören Vertreter der Schulen, der Eltern, der Ortsräte und der Verwaltung an. Wichtigste Grundlage für die Bestandssicherheit bis 2016 ist nach Angabe der SPD die Entwicklung der Schülerzahlen. Sie sichern für vier Jahre alle Grundschulstandorte. Das sind neben Uslar die Schulen in Schoningen, Schönhagen/Sohlingen und in Volpriehausen.

Gute Noten für die Schulen

Darüber hinaus ergeben die Überprüfungen durch die niedersächsische Schulinspektion, dass gute oder sehr gute pädagogische Arbeit an diesen Schulen geleistet wird, berichtet die SPD. Stadtverbandschef Dr. Weinreis: „Die Bemühungen von Eltern, engagierten Mitstreitern und Kollegen vor Ort, den Schulen durch ein eigenständiges Profil wie Ganztagsangebote und externe Lernorte eine zusätzliche Existenzberechtigung zu geben, sind in vollem Umfang anzuerkennen.“

Und: Die Schulen befinden sich laut SPD in einem guten Zustand, auch auf Grund der energetischen Sanierungen mit Hilfe des Konjunkturprogramms. Die Sozialdemokraten listen noch weitere Argumente vom runden Tisch auf: Auf die Grundschulen kämen weitere Aufgaben zu, wenn ab dem Jahr 2013 nach und nach Kinder kommen, die nicht mehr in den Förderschulen aufgenommen werden. Darüber hinaus habe die Landesschulbehörde die Weichen für die Wiederbesetzung der Schulleiterinnen-Stellen in Schoningen und Volpriehausen gestellt beziehungsweise schon vorgenommen.

„Alles das führt dazu, dass den im Sommer 2012 eingeschulten Kindern in Uslar und den Ortsteilen und ihren Eltern eine vierjährige Laufbahn am jeweiligen Schulstandort garantiert werden sollte“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Gierke (Volpriehausen). Und es schaffe angesichts laufender Diskussionen Irritationen aus der Welt und lasse für die Verantwortlichen ein Mindestmaß an Planungssicherheit zu. Zudem entspreche es dem Tenor der Wünsche und Einschätzungen am „Runden Tisch“ und diene sicherlich dem Interesse der Schüler, rechtfertigt die SPD die Bekanntgabe der Ergebnisse vom Runden ‘Tisch. (fsd)

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