Sommer-Hitze im Festzelt bei der Mitgliederbezirksversammlung in Bollensen

Bei der Volksbank ging’s heiß her

Mitarbeiter-Ehrung bei der Volksbank Solling: Vorstand Dirk Hesse mit (von links) Rolf Jessen, Anna-Lena Kassner, Jens Hartmann, Sabine Götze und Vorstand Klaus-Uwe Fischer. Foto: Schneider

Bollensen. Harmonisch und heiß. So lässt sich der Verlauf der Mitgliederbezirksversammlung der Volksbank Solling am Donnerstagabend im Bollenser Festzeit beschreiben. Harmonisch heißt, dass nach 51 Minuten Regularien und dem Geschäftsbericht von Vorstand Klaus-Uwe Fischer ohne jegliche Beanstandungen das Essen aufgetragen werden konnte.

Heiß bedeutet, dass sich das Festzelt trotz offener Wände schön aufgeheizt hatte. Aufsichtsratsvorsitzender Volker Feige (Fredelsloh) musste für seinen Höflichkeitsakt, im Sakko zu begrüßen, während seiner Rede büßen und schwitzte extrem.

Die Hitze sorgte dafür, dass nicht alle der 700 angemeldeten Mitglieder die Versammlung verfolgten, bei der die Volksbank zunächst die Bollenser für ihren Einsatz anlässlich der 1000-Jahr-Feier lobte. Die Bank bedankte sich mit Spenden für den Festausschuss und die Feuerwehr.

Ortsbürgermeister Stefan Riehm sagte, dass die Volksbank durch ihr Sponsoring für mehr Lebensqualität im Uslarer Land sorge. Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, auch Vorsitzender des Festausschusses in seinem Heimatort Bollensen, bestätigte das.

Bauer sprach von Dampfbad

Bauer ging auch auf das heiße Wetter ein und sprach von einem Dampfbad. Allerdings würde es im Uslarer Stadtrat manchmal heißer hergehen, wollte er auf einen politischen Witz nicht verzichten.

Der Geschäftsbericht von Vorstand Fischer bestand aus mehreren Säulen. Er kritisierte die Bürokratie und Regulierungswut, die für die Bank Wettbewerbsnachteile mit sich bringe. Sie halte dafür am genossenschaftlichen Gedanken fest, an ihren Mitarbeitern und am Filialnetz, gleichwohl die Servicezeiten an der einen oder anderen Stelle angepasst würden. Fischer rechtfertigte die Zusammenarbeit mit der Volksbank Weserbergland, um die Kräfte zu bündeln.

Insgesamt sagte Fischer, dass 2014 ein gutes Jahr für die Volksbank war und sprach von Zuwächsen im Kreditgeschäft, beim Eigenkapital, der Bilanzsumme und beim Kundengesamtvolumen. Vom guten Ergebnis profitieren die Mitglieder und erhalten eine Dividende von 6,5 Prozent auf ihre Geschäftsanteile. 189 000 Euro fließen damit zurück an die Eigentümer der Genossenschaft.

Ehrung von Mitarbeitern

Zum Abschluss ehrte die Volksbank treue Mitarbeiter: Rolf Jessen für 40 Jahre Zugehörigkeit, Sabine Götze und Jens Hartmann für 25 Jahre sowie Ann-Lena Kassner für zehn Jahre. Als neuer Mitarbeiter in den Reihen der Volksbank begrüßte der Vorstand Steffen Eberwien aus Großenrode. Für Musik sorgten die Blasmusikanten aus Fürstenhagen/Heisebeck. (fsd)

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