Ursache unbekannt

Vollernter brennt im Wald bei Schoningen ab

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Ursache unbekannt: Diese Holzvollerntemaschine brannte in der Nacht zu Dienstag im Wald bei Schoningen am Hexentanzplatz vollständig aus. Die Polizei ermittelt. Foto: Polizeikommissariat Uslar/nh

Schoningen – Aus bisher unbekannter Ursache ist in der Nacht zu Dienstag eine Holzvollerntemaschine im Wert von 380.000 Euro im Wald bei Schoningen ausgebrannt.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Mehr wollte die Polizei wegen der Ermittlungen nicht bekannt geben. Die Feuerwehren aus Schoningen, Uslar, Volpriehausen und Schönhagen waren mit 35 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung vor Ort.

Die Polizei berichtet, dass das Gerät, auch als Harvester und Holzvollernter bekannt, gegen 23.45 Uhr in Brand geriet. Es stand am sogenannten Hexentanzplatz, der sechs Kilometer weit im Wald hinter Schoningen liegt, wenn man von der Bachstraße aus dem Ort hinaus fährt.

Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob berichtet, dass die Ortsfeuerwehren Schoningen und Uslar um 23.44 Uhr zunächst unter dem Stichwort Freiflächenbrand über Sirene und Meldeempfänger alarmiert wurden. Eine Anwohnerin aus Schoningen hatte nach Angaben des Stadtbrandmeisters zufolge eine schwarze Rauchwolke in Verlängerung der Bachstraße in Schoningen gesehen und Alarm geschlagen.

Die Feuerwehr entdeckte zunächst nichts. Kurze Zeit später kam über die Leitstelle die Information, es soll am Hexentanzplatz eine Forstmaschine brennen. Die Einsatzkräfte machten sich umgehend auf den Weg zu dem sechs Kilometer entfernten Platz mitten im Wald. Für die Ortsfeuerwehr Uslar wurde die Alarmstufe um ein weiteres Löschfahrzeug erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Forstmaschine in Vollbrand, so Jacob. Der Waldboden und ein Baum hatten ebenfalls bereits Feuer gefangen. Ein Atemschutztrupp begann mit der Brandbekämpfung im Umfeld, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Für eine ausreichende Löschwasserversorgung wurden Tanklöschfahrzeuge aus Volpriehausen und Schönhagen nachalarmiert. Die Tanklöschfahrzeuge brachten im Pendelverkehr über eine Einbahnstrecke das Löschwasser von einem Hydranten in Schoningen zur Einsatzstelle.

Das Feuer war nach 25 Minuten unter Kontrolle, so der Stadtbrandmeister, doch die aufwendigen Nachlöscharbeiten an der Maschine zogen sich bis 2.30 Uhr hin. Immer wieder mussten Rückzündungen und Schwelbrände abgelöscht werden, mit der Wärmebildkamera überprüften die Einsatzkräfte alle Winkel und Ecken sowie die Umgebung. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle erfolgte durch Scheinwerfer und einen Lichtmast. Insgesamt waren sieben Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz.

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