Volpriehäuser Ehrentafel vom Ersten Weltkrieg auf Dachboden entdeckt

Erinnerung in der Kirche: Manfred Kettler (von links), Frank-Heino Warnecke, Thorsten Möhlenhoff, Klaus Kreike, Pastorin Gisela Waßmuth-Kahle, Ortsheimatpfleger Christian Kauke und Ortsbürgermeister Gerd Kimpel (es fehlt Günther Risch) freuen sich, dass jetzt auch die Ehrentafel aus dem Ersten Weltkrieg neben der aus dem Zweiten Weltkrieg einen dauerhaften Platz gefunden hat. Foto: nh

Volpriehausen. Der Zufall half, dass in Volpriehausen in der Kirche jetzt auch eine Ehrentafel für die einheimischen Opfer des Ersten Weltkriegs hängt.

Ortsbürgermeister Gerd Kimpel berichtet, dass sie jahrelang unentdeckt auf dem Dachboden von Frank-Heino Warnecke lag.

Als der die Tafel beim Aufräumen entdeckte, legte er sie zur Seite und informierte Ortsbürgermeister Kimpel und Manfred Kettler. Sie kamen zur Auffassung, dass die Ehrentafel, vor allem die Fotos, noch gut erhalten sind. Das veranlasste den Finder, die Tafel renovieren zu lassen – auf eigene Kosten, lobte der Ortsbürgermeister.

Danach übernahm Manfred Kettler die Regie und fand mit Günther Risch denjenigen, der einen passenden Rahmen aus Eichenholz anfertigte und das Ganze ebenfalls spendete.

Zuletzt gab Volpriehausens Pastorin Gisela Waßmuth-Kahle grünes Licht dafür, dass die Ehrentafel einen dauerhaften Platz in der Kirche fand. Mit Klaus Kreike kam für das Aufhängen noch ein ehrenamtlicher Helfer hinzu.

Die Ehrentafel aus dem Zweiten Weltkrieg hat eine ähnliche Geschichte: Sie wurden ebenfalls auf einem Volpriehäuser Dachboden entdeckt und ist vor zwei Jahren in der Kirche aufgehängt worden. (fsd)

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