Anhaltende Diskussion im Ortsrat

Vorschlag für Lösung bei Delliehausen:  Alu-Brücke

Delliehausen – Der Vorsitzende des Solling-Heimatvereins Delliehausen und frühere Ortsbürgermeister Wolfgang Boeder, hat im Ortsrat vorgeschlagen, die seit Jahren defekte und deshalb gesperrte Brücke über den Rehbach am Röbbeck bei Delliehausen durch eine Aluminiumkonstruktion zu ersetzen.

Sie sei wichtig für das Wander- und Radwegenetz und damit für den Tourismus.

Boeder bezog sich bei seinem Vorstoß auf den Bau einer Alu-Brücke über die Rhume in Northeim, über die die HNA berichtet hat. In dem Artikel hieß es, die 16 Meter lange Brücke habe nur 67 000 Euro gekostet und sei damit ausgesprochen kostengünstig. Alu als Baustoff für Brücken sei dabei ein vergleichsweise neues Verfahren.

Im Fall der oberhalb von Delliehausen gelegenen Brücke sind es nur ein paar Meter, um den Rehbach zu überbrücken. Boeder: „Eine Alu-Brücke könnte eine preiswerte Lösung sein.“

Der stellvertretende Delliehäuser Ortsbürgermeister Guido Böckelmann sagte, zurzeit werde in der Stadt Uslar wohl ein Abriss und die Renaturierung des Bachbetts in diesem Bereich favorisiert. Doch das ist auch nicht zum Null-Tarif erhältlich, so Bückelmann.

In der Bauausschusssitzung im November hatten die Mitglieder angesichts hoher Kosten von 81 000 Euro für einen konventionellen Neubau, der auch von Fahrzeugen genutzt werden könnte, noch dafür plädiert, gar nichts zu machen und das Loch in der Brücke weiter klaffen zu lassen. Die Kosten für einen Überweg für Wanderer und Radfahrer waren damals mit rund 71 000 Euro angegeben worden.

Guido Böckelmann kündigte an, dass der Ortsrat in dieser Frage am Ball bleiben werde. Dass heißt, die Absperrbaken rund um das Loch in der Brücke werden vorerst stehen bleiben und Radler und Spaziergänger werden sich weiter vorsichtig am Loch vorbeidrücken.

Eine erfreuliche Nachricht gab der Heimatvereins-Vorsitzende in der Sitzung noch bekannt. Sein Verein hat fünf Ruhebänke gekauft, die marode Bänke ersetzen sollen. Die Mitglieder seines Vereins müssen die neuen, pflegeleichten Kunststoff-Bänke nur noch zusammenbauen, bevor es zum Tausch kommt.  zhp

Rubriklistenbild: © Foto: Hans-Peter Niesen

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