Wahmbecker Fähre nach Überprüfung bald flott für die neue Saison

Bei Touristen und Pendlern sehr beliebt: Die Gierseilfähre des Fleckens Bodenfelde auf der Weser bei Wahmbeck. Das Fährschiff setzt während der Saison üblicherweise von Anfang März bis Ende Oktober Personen und Fahrzeuge über. Archivfoto: Dumnitz

Wahmbeck. Die Wahmbecker Fähre ist zur Überprüfung in Hann. Münden. Das sagte Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Wahmbecker Ortsrates. Es werde trotz geringer Mängel ein vorläufiges Prüfzeugnis geben.

Bis zum 14. April müsste laut technischem Untersuchungsbericht der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (Magdeburg) das Gierseil überprüft werden, die Fähre mit einem Funkgerät ausgestattet und eine Möglichkeit geschaffen werden, dass der Fährmann beim Anlegen nicht mehr von Bord gehen müsste.

Weil dieses Problem auch die anderen Weser-Fähren in Lippoldsberg und Oedelsheim betrifft, soll laut von Pietrowski mit allen Fährmännern gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden.

Vorgesehen ist die Installation einer speziellen Vorrichtung auf den Fährschiffen, damit die Fährmänner fürs Festmachen die Steuerstände nicht verlassen müssen, so die Forderung des Sachverständigen der Untersuchungskommission.

Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass beide Drehhülsen an den Winden der Wahmbecker Fähre gangbar bleiben und die Fahrbahnbegrenzung müsse laut den Prüfern wieder gekennzeichnet werden.

Fährzeugnis für fünf Jahre

Wenn alle Auflagen bis spätestens zum 14. April dieses Jahres erfüllt sind, soll es laut von Pietrowski nach einer erneuten Vorführung in Hann. Münden wieder ein reguläres Fährzeugnis geben, das dann fünf Jahre lang gültig ist. Bis dahin fahre die Gierseilfähre mit einer vorläufigen Genehmigung.

Bodenfeldes Bürgermeister machte die touristische Bedeutung der Fähre erneut deutlich. „Die Fähre ist eine echte Attraktion an der Oberweser, die jedes Jahr viele, viele Gäste der Region gern nutzen“, hieß es. Dazu kämen etliche Berufspendler, die sich übersetzen ließen. Das Fährschiff sei deshalb auch wichtig für die Infrastruktur.

Die Gemeinde Bodenfelde koste das Fitmachen der Fähre rund 5000 Euro. (jde)

Von Jürgen Dumnitz

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