Erhebliche Verzögerungen beim Aufbau des Versorgungsnetzes

Warten auf Wärme

Erzeugt Strom und Wärme: Eine der beiden Sohlinger Biogasanlagen, deren Betreiber Wärme über ein Nahwärmenetz an die Haushalte im Dorf liefern würden. Das kann aber dauern. Archivfoto: Dumnitz

Sohlingen. Abwarten und hoffen empfahl Sohlingens Ortsbürgermeister Hartmut Filmer allen Einwohnern, die auf eine Versorgung ihrer Häuser und Wohnungen mit Nahwärme von den beiden Biogas-Anlagen im Ahledorf warten. Laut Ortsratsmitglied Heike Mittelstädt gibt es erhebliche Verzögerungen.

Das sagte Mittelstädt während der öffentlichen Ortsratssitzung am Donnerstag vor einem Dutzend Zuhörern in der Dorfgemeinschaftsanlage. Es gebe mehrere Gründe für das Stocken, hieß es. Eine rasche Realisierung des Leitungsnetzes scheitere derzeit in erster Linie an der nötigen Finanzierung durch die Bank. Da gebe es Probleme. „Im Moment ist alles offen, weil wir nicht wissen, wie wir die Finanzierung hinbekommen“, sagte Heike Mittelstädt, die gleichzeitig zum Vorbereitungsteam für die Nahwärme-Genossenschaft gehört.

Das zweite Problem sei eben diese noch zu gründende Genossenschaft. Da warte man händeringend auf Fortschritte aus Richtung Genossenschaftsverband. Was da laufe, sei unter aller Kanone. In diesem Jahr werde es jedenfalls noch nichts mit dem Nahwärmenetz.

Ohne das abschließende Votum des Ortsrates wurde über zwei Grundstücksverkäufe beraten. Vor dem Verkauf einer städtischen Fläche für einen Garagenbau an der Bleichstraße und den Verkauf einer anderen Fläche an dieser Straße nahe der Ahlebrücke gebe es noch Beratungsbedarf. Bernd Reinke beantragte zum Ärger der beiden anwesenden Käufer die Vertagung der Abstimmung.

Für den Grundstücks-Verkauf ist es nötig, dass der Ortsrat diese städtischen Flächen für entbehrlich hält. Eine Empfehlung soll es in der November-Sitzung geben. (jdx)

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