Saisoneröffnung: Den ersten Besuchern des Freibades fehlte das Badewasser

Warten auf das Wasser

Planschen statt Schwimmen: In das große Becken des Freibades Bodenfelde läuft das Wasser gerade erst ein. Doch Jorina Gundelach (links) und Nele Polossek ließen sich am Tag der Saisoneröffnung dadurch nicht beirren und hatten auch Spaß im nur wenige Zentimeter hohen Badewasser. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Bodenfelde. Wenn es gut läuft, werden Badegäste am Pfingstwochenende im Freibad Bodenfelde abtauchen können. Obwohl die Becken wegen ausstehender Arbeiten an der Verrohrung derzeit noch so gut wie leer sind, hatte der Förderverein des Freibades am Wochenende zur Saisoneröffnung eingeladen und etliche Besucher kamen.

Von der sonnigen Terrasse aus schauten sie auf die Freibad-Baustelle und probierten die ersten gegrillten Würstchen. Für Unterhaltung sorgte der Musikverein des Weser-Ortes. Trotz Wassermangel hatten zumindest zwei Wasserratten ihr Schwimmzeug mitgebracht. Jorina Gundelach (13) aus Bodenfelde und Nele Polossek (13) aus Amelith kletterten ins große Becken, in das bereits Wasser einläuft. Obwohl das Wasser nur wenige Zentimeter hoch und obendrein eiskalt war, wie die Teenager berichteten, hatten die beiden Spaß.

Volleyball im weißen Sand

Auch am Beachvolleyball-Platz wurde bereits gespielt. Die Volleyballer hätten sich die Anlage selbst hergerichtet. Es werde noch Sand nachgeliefert, kündigte der Vorsitzende des Freibadfördervereins, Hansjörg Mascher, an. Vor allem müssen noch Restarbeiten an der Verrohrung des Freibades abgeschlossen werden. In der Woche vor Pfingsten soll dann im Probelauf die gesamte neu eingebaute Schwimmbad-Technik getestet werden.

„Wenn alles gut läuft, brauchen wir dafür nur einen Tag“, sagte Mascher. Wenn nicht, müsse nachgearbeitet werden. Außerdem stehen noch Erdarbeiten und das Einsäen von Rasenflächen aus. Dabei werde der Förderverein durch Mitarbeiter des Therapiehauses „Neues Land“ aus Amelith unterstützt, kündigte der Fördervereinsvorsitzende an. Die Gemeinde Bodenfelde werde noch Platten nahe dem Beckenrand verlegen. Außerdem fehlt noch das Durchwat-Becken samt Außendusche.

Bereits am 1. Mai hat der neue Schwimmmeister Michael Jahn (Uslar) die Arbeit aufgenommen und kontrolliert derzeit die komplette Anlagen, damit etwaige Schadstellen noch beseitigt werden können, „Wir stehen in den Startlöchern. Nur die Technik muss funktionieren“, sagte Mascher und hofft, dass der Badebetrieb am Pfingstwochenende beginnen kann.

Erst im Laufe der Saison will der Förderverein dann Pflanzarbeiten nachholen. Um die Pflege der Grünflächen zu erleichtern, werden Beet-Paten gesucht. Interessierte Helfer können sich bei Werner Resa melden, Telefon 05572-925566. (shx)

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