Wellenlänge mit Buberti

Uslar. Die dreiköpfige Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) im Uslarer Stadtrat hat sich bereits für den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Ralf Buberti ausgesprochen.

Jetzt stellte sich Buberti den Mitgliedern der Wählergemeinschaft vor und hinterließ einen überzeugenden Eindruck, heißt es. Die Rede ist von gleicher Wellenlänge, berichtet UWG-Vorsitzender Bernd Franke. Bei der Zusammenkunft wollten die UWG-Mitglieder Bubertis Rezept gegen den politischen Stillstand und den Dornröschenschlaf im Rathaus wissen. Buberti will aus der Verwaltung einen modernen Dienstleistungsbetrieb machen. Für die UWG ging es weiter mit ihren Schwerpunktthemen Bürgernähe, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung. Uslar habe in der Entwicklung als Mittelzentrum viel Zeit verloren und an Image eingebüßt, sagte Buberti. Er wolle dagegen das Potenzial der Region nutzen.

In der Diskussion um Wirtschaft und Verkehr erwartet die Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben eine gute Verzahnung zwischen den Betrieben und der Verwaltung: Vertrauen und Zuverlässigkeit seien gefragt.

Vor allem zum Thema Innenstadt „brauchen wir eine breite Basis“, berichtet UWG-Chef Franke: „Sauberkeit, Attraktivität und Kaufkraft sind die bestimmenden Größen. Hier erwartet die UWG auch Durchsetzungskraft vom Bürgermeister.“ Das ständige Hin und Her sowie die vielen Probephasen im Stadtmarketing, so Franke, „treiben uns auf die Palme“. Deshalb werde die UWG bei dem Thema in ihren Forderungen an den künftigen Bürgermeister festlegen, dass man nach einem Jahr die positiven Ansätze seiner Arbeit erkennen und nicht über Probleme diskutieren müsse.

Beim Thema Umweltschutz liegen die UWG und Buberti ebenfalls auf einer Wellenlänge: Das beginne im eigenen Wirkungskreis bei den Heizkosten für Schulen, Stromverbrauch und der Verkehrsführung. Die könne man direkt beeinflussen, sagte Buberti und traf auf die Zustimmung der UWG-Mitglieder. (fsd)

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