Lippoldsberger Sommernacht mit Essen und Getränken und einem Film vom Kamel

Weltmusik der Nomaden

Ayassa: Die Band spielt jiddische Lieder. Foto: nh

Lippoldsberg. Vor der Kulisse der beleuchteten Klosterkirche sollen bei Feuerschein, Essen und Getränken, geheimnisvolle Klänge aus der Mongolei und feurige Musik des fahrenden Volkes aus dem Balkanraum erklingen. Dort musizieren am Samstag, 6. August, ab 19.30 Uhr die Bands Sedaa und Ayassa.

Sedaa bedeutet im Persischen „Stimme“ und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik. Die in ihrer Heimat ausgebildeten Musiker entführen mit einem iranischen Multiinstrumentalisten in eine exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Grundlage ihrer Kompositionen bilden Naturklänge, die mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren erzeugt werden. Verwurzelt in der jiddischen Musik, die vielerlei kulturelle Einflüsse in sich vereint, stellt die Band Ayassa melancholisch-romantische Lieder und temperamentvolle Balkan-Tänze vor. Die Melodien und Texte ergänzen sich dabei mit Eigenkompositionen der Band.

Bei Regenwetter findet das Konzert in der Klosterkirche statt. Der Eintritt kostet zehn Euro, für Kinder bis zwölf Jahre ist er frei. Karten gibt es vorab an der Klosterpforte Lippoldsberg, Tel. 05572-999226.

Am Nachmittag des Konzerttages gibt es ab 15 Uhr ein kostenloses Programm für Kinder mit Spiel und Spaß rund um ein mongolisches Kamel. Anmeldung ebenfalls an der Klosterpforte.

Filmabend im Pfarrhof

Am Mittwoch, 3. August, wird ab 21.30 Uhr der deutsche Dokumentarfilm „Das weinende Kamel“ im Pfarrhof gezeigt. Der Film, der in der Mongolei gedreht wurde, erzählt die Geschichte einer Nomadenfamilie und der Geburt eines weißen Kamels in der Wüste Gobi. (znu/nh)

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