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Zwischenbilanz vom Weihnachtsmarkt: „Wir sind zufrieden“

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Freude über Kundschaft: Heidi Fischer (links) ist mit ihrem Stand auf dem Uslarer Weihnachtsmarkt im Museum untergebracht.
Freude über Kundschaft: Heidi Fischer (links) ist mit ihrem Stand auf dem Uslarer Weihnachtsmarkt im Museum untergebracht. © Gudrun Porath

Uslar – „Wir sind zufrieden“, sagt Gabi Scharberth als Organisatorin des Uslarer Weihnachtsmarktes und für seine Standbetreiber und Beteiligten. Noch genau eine Woche bis Mittwoch, 21. Dezember, findet der Weihnachtsmarkt im und am Museum statt.

Keine Frage: Die Kritik, dass zum Beispiel ein Karussell für Kinder fehlt, kann Gabi Scharberth nachvollziehen. Doch es war einfach kein Karussell zu bekommen. In diesen Zeiten sei es sehr schwierig, überhaupt Standbetreiber für einen Weihnachtsmarkt in einer Stadt wie Uslar zu finden.

Das Rahmenprogramm kommt bisher gut an. Beispiel: Als der Gesangverein Liedertafel Fürstenhagen auftrat, der an diesem Tag auch das Weihnachtscafé führte, kam auf dem Museumshof echte Weihnachtsstimmung auf. Die vielen Zuschauer freute es sichtlich, endlich wieder einen Chor zu hören. Unter der Regie von Chorleiter Holger Schäfer kamen Weihnachtslieder zu Gehör. Schäfer schaffte es spielend, dass das Publikum mitsummte und mitsang.

Auch die Auftritte, die der Kulturbahnhof mit seinem Solling-Festival beisteuert, kommen gut an wie Michael von Zalejskis Programm über Udo Jürgens und die zweite Feuershow mit Ann-thisha nach dem Feuerzauber zum Auftakt.

Zum Angebot gehört weiterhin das Kunsthandwerk mit zwei unterschiedlich besetzten Außenständen und festen Ständen im Museumsnebengebäude mit Heidi Fischer aus Uslar und ihren Näh- und Patchworkarbeiten, Monika und Georg Ernst (Göttingen) mit Dekoartikeln sowie Günter und Luise Samtleben (Hofgeismar) mit selbstgefertigten Glasartikeln.

Am dritten Advent zum Beispiel freute man sich auf dem Weihnachtsmarkt, als es auf einmal voll an den Ständen der Kunsthandwerker im Museum wurde. Eine ganze Busladung Touristen aus Holland sorgte kurzfristig für ein volles Haus. Sie kauften nicht nur bei Heidi Fischer ein, sondern nutzten auch die Gelegenheit, in den Auslagen von Andrea Marquaß zu stöbern, die selbst genähte Puppen- und Baby-Kleidung anbietet, oder sich die Glasschliffarbeiten von Samtlebens anzusehen.

Kam gut an: Der Auftritt des Gesangvereins Liedertafel Fürstenhagen mit seinem Dirigenten Holger Schäfer (links).
Kam gut an: Der Auftritt des Gesangvereins Liedertafel Fürstenhagen mit seinem Dirigenten Holger Schäfer (links). © Gudrun Porath

Der Uslarer Weihnachtsmarkt ist noch bis zum 21. Dezember täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet, freitags bis montags auch immer mit dem Weihnachtscafé im Museumsstübchen sowie mit Rahmenprogramm: am Freitag, 16. Dezember, ab 17 Uhr mit den Discjockeys DJ TimWeyy und DJ Motionfader, am Samstag, 17. Dezember, ab 15 Uhr mit Hans-Georg Gloger und Robert Niemann (Ukulele) sowie um 16 Uhr und um 17 Uhr mit Knud Seckel und Historischen Weihnachtsliedern und ab 18 Uhr mit dem Musik-Duo „Half of B & B“.

Hinzugekommen ist als Programmpunkt die Autorin Pia Heller aus Gieselwerder, die am Samstag, 17. Dezember, im Museumsnebengebäude ihre Werke vorstellt, darunter ihr neues „Blackwood – Sirenenlied“.

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