Großes Fest

Wohl älter als 700 Jahre: Schlarper feierten drei Tage mit Gästen

Schlarpe. Vermutlich ist Schlarpe noch viel älter als 700 Jahre, sagte Uslars Stadtarchivar Daniel Althaus in seinem Vortrag. Gefeiert wurde am Wochenende aber dennoch das 700-jährige Bestehen, nachdem Ortsheimatpfleger Heinz Kühn eine Urkunde von 1315 fand.

Zum Auftakt feierten am Freitag bei der Disco mit Bierbörse unter freiem Himmel rund 300 Gäste mit, sagte Festmoderator Mark Wunderlich. Im Mittelpunkt beim Festkommers am Samstag mit anschließendem Tanz standen der Vortrag von Althaus, eine Ansprache von Kühn zum Jubiläum und die Liedbeiträge der Schlarper Plattsinger.

Ortsbürgermeister Berthold Ruwisch freute sich über die vielen Gäste, darunter Bürgermeister Torsten Bauer und die stellvertretende Landrätin Gudrun Borchers. Allgemein gelobt wurde die Dorfgemeinschaft, zu der elf Vereine und Verbände gehören. Kühn sagte, dass die ersten Häuser des Dorfes an der Beeke angesiedelt waren und es 1689 einmal 160 Bewohner einschließlich 91 Kinder gab, heute seien es 430 – aber nur noch wenige Kinder.

Regen beim Heidelbeerfest

Erst nach dem Gottesdienst mit Pastorin Gisela Waßmuth-Kahle fing es am Sonntag zum Auftakt des Heidelbeerfestes an zu regnen. Gefeiert wurde trotzdem. Auf der Bühne sorgten die Fredelsloher Solling Buam und der Schulchor der Rehbach-Grundschule Volpriehausen sowie die Tanzgruppe Who für Stimmung.

Schlarpe ist über 700 Jahre alt und hat zwei Königinnen

Die neu gekürte Heidelbeerkönigin Marie Dormann übernahm die Schärpe von Jessica Wiegand, die zwei Jahre lang Majestätin war. Und die Festgäste genossen Heidelbeer-Variationen als Kuchen oder auch mit Puffer.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.