SC Schoningen überrascht Ernst Wieneke zum 70. Geburtstag mit außergewöhnlichem Ständchen

Zapfenstreich für Action-Ernst

Überrascht: Ernst Wieneke (links) beim Zapfenstreich. Foto: nh

Schoningen. Die Überraschung ist dem SC Schoningen geglückt: Der frühere Vorsitzende Ernst Wieneke, einer der führenden Köpfe, der dem SC-Vorgängerverein MTV auf die Erfolgsspur brachte, bekam zum 70. Geburtstag ein außergewöhnliches Ständchen – den großen Zapfenstreich, vorgetragen vom Spielmannszug und der Solling-Blaskapelle Schönhagen.

Der Jubilar zeigte sich sehr gerührt, berichtet der heutige SC-Vorsitzende Jörg Grabowsky. Wienekes Engagement ist außergewöhnlich. Der Spitzname Action-Ernst, den ihm die Handballjungs verpassten, als er ihr Trainer war, beschreibt sein umfangreiches Wirken: Er leitete das Hochleistungsturnen, die berühmten Gruppen Flic-Flac und Turnsternchen, war Übungsleiter von Rückengymnastikgruppen und der Gruppe 50 plus. Seit 63 Jahren gehört er dem Verein an, fast 50 Jahre als Übungsleiter und 16 Jahre als Vorsitzender. Unter seiner Regie verdoppelte sich die Mitgliederzahl, und es kamen fast 20 neue Sparten hinzu. Der Übungsleiter, Funktionär, Bauleiter und Visionär, wie ihn Grabowsky bezeichnete, ist wegen seiner Verdienste bereits hoch dekoriert, unter anderem als Ehrenvorsitzender des SC, Ehrenbrief-Inhaber des Landessportbundes und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Wieneke, der früher beim Arbeitsamt tätig war, engangierte sich auch in der Politik, war unter anderem stellvertretender Landrat.

Als Übungsleiter wolle er sich mit 70 Jahren verabschieden, hatte er angekündigt. Inzwischen hat er noch ein anderes Feld für sich entdeckt: Er ist Ortsheimatpfleger in Schoningen und setzt sich für ein örtliches Museum ein. Zum großen Zapfenstreich für Wieneke, der verheiratet ist und zwei erwachsene Söhne hat, kamen neben dem Vorstand viele Sportler, die Wieneke betreute, und derzeitige Aktive. (fsd)

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