1. Startseite
  2. Lokales
  3. Willingen (Upland)

Besondere Bildinstallation in Willinger Kirche aufgehängt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Zum Ostergottesdienst wurde in Willingen das Hoffnungstuch aufgehängt. Die Idee hatte Romina Meyer (links), hier mit Laura, Jakob und Alexander sowie Pfarrer Christian Röhling.
Zum Ostergottesdienst wurde in Willingen das Hoffnungstuch aufgehängt. Die Idee hatte Romina Meyer (links), hier mit Laura, Jakob und Alexander sowie Pfarrer Christian Röhling. © Hans Peter Osterhold

Das Osterfest feierten Christen im ganzen Waldecker Land in Gottesdiensten, in Willingen trafen sie dabei auf eine Besonderheit.

Willingen – Der Altarraum der evangelischen Kirche in Willingen wurde zum Osterfest mit einer besonderen Bilderinstallation geschmückt, einem Hoffnungstuch. Vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren haben es gemalt, um Gemeindemitgliedern und Besuchern ein Signal der Hoffnung zu geben.

Im Vorfeld des Osterfestes hatten die Kunst-AG der Seniorenresidenz „Haus am Kurpark“, Bewohner des Pflegehotels, Kirchenbesucher in einer „Kreativecke“ und Uplandschüler von der Grundschule bis zur Oberstufe einzelne Bilder gemalt. 261 verschiedene Werke sind so entstanden, die fleißige Hände aus Willingen rechtzeitig zum Osterfest zu einem großen Tuch zusammengenäht haben.

Alles sind es Bilder der Hoffnung auf Frieden und auf das Ende der Pandemie, voller Sehnsucht nach heiler Welt, teils realitätsnah und teils abstrakt. Herzen, Tauben, Hände, Sonne und Blumen. Viele haben ihre Gefühle in bunten Farben ausgedrückt: Regenbogenfarben, die ukrainische Fahne, bunte Landschaften.

Ein Signal der Hoffnung sei auch die derzeit aufblühende Natur, sagte Pfarrer Christian Röhling zur Begrüßung: „Alles Leben kommt von Gott.“ Er zitierte die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel, und zu jedem Schöpfungstag wurde eine Kerze auf dem Altar entzündet. Durch die Kraft seiner Auferstehung schaffe Jesus die Möglichkeit für Frieden und dafür, einander die Hände zu reichen, sagte Röhling in seiner Predigt. Ostern sei Gottes Protest gegen alles Zerstörerische. Im Gottesdienst wurde dazu viel gesungen, auch Wechsellesungen und Gebete bezogen die Besucherinnen und Besucher mit ein. Der Ostergottesdienst endete mit der Feier des Abendmahls. (os)

Auch interessant

Kommentare