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Bürgermeisterwahl in Willingen hat begonnen

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Von: Wilhelm Figge

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Zur Wahl sind die Upländer am Sonntag aufgerufen: Bürgermeister Thomas Trachte hofft auf Wiederwahl.
Zur Wahl sind die Upländer am Sonntag aufgerufen: Bürgermeister Thomas Trachte hofft auf Wiederwahl. © Archivfoto: Wilhelm Figge

Die Wahllokale im Upland haben geöffnet: Bürgermeister Thomas Trachte strebt eine vierte Amtszeit an.

Willingen (Upland) – 5038 Upländer können am Sonntag entscheiden, ob die Bürgermeister Thomas Trachte für eine vierte Amtszeit ihr Vertrauen aussprechen: Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr.

Update vom 13. Februar, 13.45 Uhr:

Vergleichsweise verhalten ist die Wahlbeteiligung bei der Upländer Bürgermeisterwahl, wie sich beim Besuch im Willinger Wahllokal zeigt. Zur Halbzeit um 13 Uhr haben von 893 Wahlberechtigten im ersten Wahlbezirk der Kerngemeinde 49 ihre Stimme vor Ort abgegeben, im Vorfeld gab es 225 Briefwähler. Bei der Bundestagswahl habe es noch vor- und nachmittags je rund 150 Wähler gegeben, erklärt Alexander Göbel vom Wahlvorstand. In der anderen Hälfte des Weltcup-Orts sehe es mit fünf Wählern mehr nicht anders aus, fügt Jörg Virnich vom entsprechenen Wahlvorstand hinzu.

Eher verhaltene Wahlbeteiligung verzeichnen (von links) Thorsten Kesper, Alexander Göbel und Dieter Schütz im Wahllokal Willingen I bei der Bürgermeisterwahl.
Eher verhaltene Wahlbeteiligung verzeichnen (von links) Thorsten Kesper, Alexander Göbel und Dieter Schütz im Wahllokal Willingen I bei der Bürgermeisterwahl. © Wilhelm Figge

Änderungen bei Willinger Wahllokalen

Räumlich gibt es dabei wegen der Corona-Pandemie einige Änderungen im Vergleich zu vorherigen Wahlen, erklärt Gemeindewahlleiter Sven Kesper auf Anfrage unserer Zeitung: In Willingen wird nicht im Feuerwehrhaus, sondern im Besucherzentrum gewählt, in Rattlar in der Gemeindehalle statt in der alten Schule. In Hemmighausen wird im Feuerwehrhaus abgestimmt, sonst bleibt alles beim alten: In Usseln dient der Diemelsaal als Wahllokal, in Schwalefeld die Kurverwaltung, in Bömighausen, Eimelrod, Neerdar und Welleringhausen jeweils das Dorfgemeinschaftshaus. Die Möglichkeit zur Briefwahl nutzten bis Freitagmorgen knapp 800 Wähler, gut halb so viele wie noch zur Bundestagswahl.

Es wird gebeten, in den Wahllokalen eine Maske zu tragen. Wer möchte, kann selber einen Kugelschreiber mitbringen, die vorhandenen Stifte werden aber auch desinfiziert, erläutert Kesper.

Der parteilose Thomas Trachte ist seit 18 Jahren Bürgermeister der Uplandgemeinde. Zuvor hatte der Verwaltungskaufmann, Diplom-Volkswirt und Diplom-Kaufmann den Willinger Kurbetrieb geleitet. 2004 setzte er sich mit 50,2 Prozent als Nachfolger Hubert Bechsteins gegen Karl Schade durch – mit zwölf Stimmen Vorsprung. Bei den Wahlen 2010 und 2016 bestätigten die Wähler ihn mit 88,3 und 86,1 Prozent der Stimmen im Amt. Für die vierte Amtszeit hat er noch viele Projekte.

Wie bei diesen Wahlen hat der 58-Jährige am Sonntag keinen Gegenkandidaten – die Fraktionen im Willinger Parlament sprachen ihm die Unterstützung aus und erwarten weiter sachliche und parteiübergreifende Arbeit, gerade angesichts der Corona-Krise. (wf)

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