„Am Strudelbusch“ und „Unterm Mühlenberg“

Feldwege bei Eimelrod werden mit Fördermitteln saniert

Der Feldweg „Am Strudelbusch“ bei Eimelrod ist in die Jahre gekommen: Dass seine Verstärkung möglich wird, freut (von links) Thomas Trachte, Henrike Habermann-Diez, Ortslandwirt Dieter Wetekam, Ortsvorsteher Johannes Bäcker, Horst-Heinrich Trachte, Joachim Oellrich sowie Marina Wilke und Alexander Emde vom Ortsbeirat.
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Der Feldweg „Am Strudelbusch“ ist in die Jahre gekommen: Dass seine Verstärkung möglich wird, freut (von links) Thomas Trachte, Henrike Habermann-Diez, Ortslandwirt Dieter Wetekam, Ortsvorsteher Johannes Bäcker, Horst-Heinrich Trachte, Joachim Oellrich sowie Marina Wilke und Alexander Emde vom Ortsbeirat.

Die Instandhaltung von Feldwegen ist eine herausfordernde Aufgabe. Für zwei in die Jahre gekommene Stücke bei Eimelrod konnten aber Fördermittel gewonnen werden.

Willingen-Eimelrod – Gut anderthalb Kilometer Feldwege bei Eimelrod werden für knapp 150.000 Euro instand gesetzt – rund die Hälfte der Kosten kommt aus Förderung von „dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen“, abgekürzt DLCAI. Es handelt sich um 475 Meter „Am Strudelbusch“ und 1050 Meter „Unterm Mühlenberg“.

„Land, Bund und EU haben erkannt, dass viele landwirtschaftlich genutzte Wege in die Jahre gekommen sind“, erklärt Joachim Oellrich vom Amt für Bodenmanagement. Der Fachbereichsleiter für Landschaftsentwicklung, Gewässergestaltung und Wegebau überreichte den Bescheid. Die Landwirtschaft entwickele sich weiter: Maschinen werden größer und packen manche Kurvenradien nicht mehr; steigendes Gewicht trifft auf alten Asphalt. Beim Ausbau sollen die aktuell zwischen 2,90 und 3,15 Metern breiten Asphaltdecken der beiden Wege auf 3,50 Meter verbreitert werden.

Viele Mitglieder und Vereine der Dorfgemeinschaft unterstützen den Ausbau der Feldwege, erklärt der Eimelroder Jagdvorsteher Horst-Heinrich Trachte. Doch auch mit gemeinsamer Kraft sei die Sanierung der beiden Wege nicht zu stemmen gewesen, sagt Bürgermeister Thomas Trachte. Gemeinde und Ortsbeirat nahmen Kontakt zum Amt für Bodenmanagement auf, erläutert die jüngst aus dem Amt geschiedene Ortsvorsteherin Henrike Habermann-Diez. Im dritten Versuch war die Bewerbung um die limitierten DLCAI-Mittel nun erfolgreich – durch die aktive Mitarbeit vor Ort sei der Bedarf herausgearbeitet worden, erklärt Oellrich.

Die Förderung soll nicht nur die Lage für land- und forstwirtschaftliche Betriebe verbessern, auch der Nutzen für Tourismus und Naherholung wurde beachtet. So werden auch „Am Strudelbusch“ und „Unterm Mühlenberg“ nicht nur landwirtschaftlich und zur Holzabfuhr genutzt, sondern auch von Wanderern und Radfahrern.

Die Gesamtkosten werden auf gut 149.000 Euro geschätzt. 25 000 Euro muss die Gemeinde als nicht förderfähigen Anteil übernehmen, den Rest fördern Bund, Land und EU zu 60 Prozent. Ohne diese Hilfe sei das Projekt nicht möglich, sagt Thomas Trachte: „Landwirtschaftliche Wege sind etwas, bei dem wir gerne mehr machen möchten und müssten“, räumt er ein. Der Bescheid sieht die Durchführung der Arbeiten von Juli bis November diesen Jahres vor.  (wf/red)

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