Fußball-Verbandsliga

Gute Entscheidungen treffen: SC Willingen reist selbstbewusst zur TSG Sandershausen

Sebastian Butz (Willingen, links) gegen die Sandershäuser Justin Schumann und Torwart Tobias Orth.
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Keinen Rückfall möchte der SC Willingen bei seinem Auftritt bei der TSG Sandershausen erleben. Das Bild zeigt Sebastian Butz (Willingen, links) gegen die Sandershäuser Justin Schumann und Torwart Tobias Orth.

Die Willinger Kicker scheinen die Es-klappt-nicht-Klippe umschifft zu haben. Nach dem Sieg gegen die SG Ehrenberg (2:0) kreisen die Gedanken nicht mehr ständig um Themen wie Klassenerhalt oder Formschwäche.

Willingen – Die Belohnung dafür war ein spielfreies Wochenende und nun reist die Mannschaft von Trainer Dardan Kodra am Samstag (15.30 Uhr) zum Tabellennachbarn TSG Sandershausen.

Trainer Dardan Kodra meint auch, dass er mit seinem Team die Wende zum Besseren geschafft hat und kann das auch fußballerisch erklären: „Wir bringen jetzt überzeugendere Aktionen auf den Platz und treffen vor allem bessere Entscheidungen, das führt logischerweise wieder zu mehr Selbstvertrauen und den Glauben, dass wir jeden Gegner in der Liga schlagen können.“

Der Coach wurde am Montag selbst Zeuge des Willinger Aufwärtstrends: „Wir hatten ein sehr gutes Training, das von der Intensität her, schon mal einen positiven Blick auf das nächste Spiel in Sandershausen geben kann.“

Der Gegner aus dem Niestetal scheint eine Sekt-oder-Selters-Mannschaft zu sein, denn sie ist in dieser Saison noch nicht mit einem Unentschieden vom Platz gegangen. Sandershausen hat wie die Willinger bisher 15 Punkte gesammelt, aber die Upländer haben acht Tore mehr geschossen und fünf Gegentore weniger kassiert.

Allerdings sah der derzeit beste TSG-Torschütze, Bruno Luis, beim 0:2 gegen die SG Ehrenberg am vergangenen Spieltag, die rote Karte und er wird seinem Team gegen Willingen fehlen. Für ihn könnte Felix Stengele verteidigen.

SC Willingen: Trainer Kodra erwartet eine Umschalt-Mannschaft

Kodra erwartet eine TSG, die auch auf eigenem Platz als Umschalt-Mannschaft auftreten wird. Hinten kompakt stehen und auf Fehler lauern. „Das heißt für uns, viele richtige Entscheidungen zu treffen, damit wir nur wenige Ballverluste haben und unsere offensive Aktionen so oft wie möglich abschließen“, sagt der Willinger Coach. Er hat in den vergangenen zwei Wochen den Fokus im Training auf das Spiel im letzten Drittel gelegt. „Wenn es in der Partie gegen Ehrenberg etwas an unserem Spiel zu kritisieren gab, dann war es das Ausspielen von Kontersituationen in der Schlussphase. Wir haben es nicht geschafft den Sack zuzumachen, obwohl wir genügend Gelegenheiten dazu hatten.“

Das konzentrierte Ausspielen von Kontersituationen mit entsprechend guten Laufwegen soll der nächste Entwicklungsschritt seiner Mannschaft sein. Seine Spieler können in Sandershausen zeigen, ob sie diese Lektion bereits verstanden haben. Personell sieht im SCW-Kader weiterhin gut aus. Eric Kroll kehrt nach Verletzung zurück. Ansonsten steht der Kader der beiden letzten Spiele zur Verfügung.

Wiedersehen mit Cheberenchuk

Für einige Willinger Spieler gibt es gegen die TSG auch ein Wiedersehen mit Andrej Cheberenchuk. Er wuchs in Korbach auf und freut sich ebenfalls auf einige bekannte Gesichter. Der Sechser wundert sich, dass die Willinger nur schwer in Tritt kamen und Elfter sind: „Sie gehören da unten nicht hin.“

Cheberenchuk sagt nichts über diese Partie, er fände es nur beruhigend, wenn sein Team zur Winterpause über dem Strich stehen würde, auch, weil es dann sicher wäre, falls die Saison doch wieder abgebrochen würde.  (rsm/red)

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