Fußball-Verbandsliga:

SC Willingen empfängt den Lichtenauer FV: Hoffnung auf größeres Raumangebot

Drei Fußballer
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Weiter an Höhe in der Tabelle gewinnen: Das ist das Ziel der Willinger Fußballer,die morgen den Lichtenauer FV empfangen. Das Bild zeigt ein Willinger Trio der Hochgestiegenen mit (v.l) Sebastian Butz, Sebastian Müller und Florian Heine.

Nur eine Niederlage in 14 Spielen. Da kommt mit dem Lichtenauer FV am Samstag (15 Uhr) wieder ein Schwergewicht der Verbandsliga auf die Willinger Fußballer zu.

Willingen – Doch die Mannschaft von Trainer Dardan Kodra mag eigentlich Gegner, die die Herausforderungen auf dem Platz vor allem spielerisch lösen möchten. Der Coach erwartet gegenüber der Partie in der Vorwoche gegen die TSG Sandershausen (1:1), dass die Spielanteile in dieser Begegnung ausgeglichener verteilt sein werden. „Ich hoffe, Lichtenau wird uns auch mehr Räume anbieten.“

Die Upländer werden vermutlich ihr Umschaltspiel wieder vermehrt miteinbringen können. Das Konterspiel kommt auch der Spielweise von Jonathan Vach mehr entgegen. Der momentan treffsichersicherste Schütze im Team der Willinger und Verbandsliga-Neuling ist mit seinen neuen Toren aus dem Kreis der Namenlosen herausgestiegen, der Gegner schenkt ihm mehr Aufmerksamkeit durch einen Manndecker oder doppelt ihn.

Kodra sieht in dem erhöhten Schwierigkeitsgrad auch Vorteile: „Dadurch schafft Jonathan wieder mehr Räume für andere Mitspieler.“ Der Coach weiß natürlich, dass es unangenehm ist, wenn einem permanent jemand auf den Füßen steht, aber hier sieht er für Vach eher eine Herausforderung.

„Diese Situation ist für ihn auch eine Chance, sich weiterzuentwickeln.“ Ein Grund, warum den Willingern trotz ihrer Feldüberlegenheit gegen Sandershausen kein Sieg gelungen ist, sieht der Trainer schon vor dem Anpfiff. Da war diese verschlafene Anfangsphase mit dem frühen Gegentor. Klar, darf nicht passieren, passiert aber jeder Mannschaft immer mal wieder. „Die Jungs waren schon beim Warmmachen nicht hundertprozentig fokussiert und ich habe mich gefragt, ob sie den Schalter im Spiel umlegen können.“ Es fehlte in der Aufwärmphase die Intensität, schon bei diesen Übungen sei nicht der letzte Meter gemacht worden.

Kodra schwört seine Spieler auch darauf ein, dass gegen Lichtenau Phasen kommen könnten, in denen „wir sauber und diszipliniert verteidigen müssen, weil der Druck bei diesem Gegner auch mehrere Minuten hoch sein kann“.

Doch auch sein Team sei mittlerweile in der Lage, über einen längeren Zeitraum ein Spiel zu bestimmen, betont der Coach. „Wir kommen gut organisiert bis ins letzte Drittel, aber dort finden wir oft keine guten Lösungen.“ Hier sei seine Mannschaft immer noch zu sehr von Einzelaktionen abhängig. Sein Vorschlag: „Durch besser abgestimmte Muster erreichen, dass Räume geöffnet werden.“

Das Lichtenauer Team tritt wegen der Corona-Pause erstmals nach dem Aufstieg in Willingen an. Kodra schätzt, dass das Team auch durch den Weggang von Trainer Rafal Klajnszmit und einigen Leistungsträgern nicht mehr so stark ist wie vor einem Jahr. Dennoch seien sie spielfreudig und „wir wollen ihnen den Spaß daran nehmen“. (rsm)

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