Fußball-Verbandsliga:

SC Willingen kann in Dörnberg befreit aufspielen

Den Gegner fußballerisch zur Seite schieben: Dieses Ziel verfolgen die Willinger heute in Dörnberg. Dabei hilft auch wieder Sebastian Butz mit, der in den Kader zurückkehrt. Er erfüllt diese Aufgabe bereits im Duell gegen Marcel Müller (Dörnberg).
+
Den Gegner fußballerisch zur Seite schieben: Dieses Ziel verfolgen die Willinger heute in Dörnberg. Dabei hilft auch wieder Sebastian Butz mit, der in den Kader zurückkehrt. Er erfüllt diese Aufgabe bereits im Duell gegen Marcel Müller (Dörnberg).

Der Stein liegt noch irgendwo in Udenhausen. Er fiel den Willingern nach dem ersten Saisonsieg vom Herzen. Das 4:0 im Verbandsligaspiel bei der SG Hombressen/Udenhausen bewertet Trainer Dardan Kodra daher auch „als einen Befreiungsschlag“.

Willingen – Nicht nur allein wegen des ersten Dreiers, sondern ihm habe vor allem gefallen, wie seine Mannschaft dort aufgetreten sei. „Wir haben erstmals in dieser Saison zwei gute Halbzeiten gespielt, erstmals die Standards gut verteidigt und erstmals in dieser Saison ein komplett fehlerfreies Spiel gemacht.“

Natürlich wünscht sich der Coach am heutigen Mittwoche (19.30 Uhr) einen ähnlich souveränen Auftritt seines Teams beim FSV Dörnberg. Dort haben sich die Upländer in den vergangen Jahren allerdings sehr schwer getan, der letzte Sieg in Dörnberg liegt bereits sieben Jahre zurück.

Schwermütige Gedanken im Willinger Lager sind aber gerade jetzt fehl am Platz. „So ein Sieg macht natürlich auch was mit einem“, sagt Kodra. „Wir glauben wieder mehr an unser Können und wir werden auch mit noch mehr Überzeugung unsere Spielidee verfolgen.“

FSV-Trainer Weise: „Willingen hat mich positiv überrascht“

Die Dörnberger werden versuchen, die spielerischen Vorteile der Willinger durch körperbetontes Spiel auszugleichen. Kodra erwartet auch einen Gegner, der defensiv kompakt steht und sein Heil im Konterspiel suchen wird. Doch die Elf von Trainer Matthias Weise beherrscht das Verteidigen derzeit nicht so gut, wie 19 Gegentore belegen. Auch vorn hat das Team noch Ladehemmung - erst fünf eigene Treffer.

„Die Fehler ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere bisherigen Spiele“, bemängelt Weise. Dieser Satz kommt auch den Willinger Kickern irgendwie bekannt vor.

Weise hat den 4:0-Erfolg der Upländer gesehen: „Willingen hat mich positiv überrascht. Von der Spielstärke und dem Spielermaterial gehört diese Mannschaft nicht in die Abstiegszone, sondern ins obere Mittelfeld.“ Für seine Mannschaft gelte es, gegen diesen sicherlich mit neuem Selbstbewusstsein anreisenden Gegner, wieder von Beginn an richtig dagegenzuhalten und die Zahl der Fehler zu reduzieren.

Die Willinger Defensive ist mittlerweile auf einem guten Weg der Stabilität. „Unsere jugendliche Viererkette holt sich von Spiel zu Spiel mehr Sicherheit“, lobt Kodra.

Er kann auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen. Sebastian Butz kehrt zurück und auch Matthias Bott habe voll mittrainiert. „Bei unseren zwei Studenten Sean Querl und Tom Friedrich müssen wir gucken, ob sie es von Herford pünktlich zum Spiel schaffen.“

Sorgen bereitet dem Coach nur sein Bruder Valdrin, der wegen einer bakteriellen Erkrankung mehrere Wochen ausfallen wird.

Der Coach selbst fehlt ebenfalls beim Spiel in Dörnberg, weil er in dieser Woche seine Trainerprüfung zur „DFB Elite Jugendlizenz“ ablegt. Till Frigger wird die Mannschaft betreuen. (rsm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.