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Schützenblaskapelle Willingen lädt Kinder zum Ausprobieren ein

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Von: Wilhelm Figge

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Gemeinsam musizieren verbindet und macht Freude, wissen (von links) Axel Reismann, Jan Gronewald, Jannis Behle, Jannis Engelbracht, Marius Göbel, Anna Gröticke, Anna Wike und Frieda Behle vom Jugendblasorchester der Schützenblaskapelle Willingen.
Gemeinsam musizieren verbindet und macht Freude, wissen (von links) Axel Reismann, Jan Gronewald, Jannis Behle, Jannis Engelbracht, Marius Göbel, Anna Gröticke, Anna Wike und Frieda Behle. © Wilhelm Figge

Interessen entdecken und neue Kontakte knüpfen: Orchestermitgliedschaft bietet viel, teilt die Schützenblaskapelle Willingen mit und lädt am 5. November zum Schnuppern ein.

Willingen – „Wenn man Lieder zusammen spielt, ist das etwas Besonderes“, sagt Anna Gröticke. Jeder einzelne bringe sich ein und werde Teil der Harmonie, fügt Frieda Behle hinzu. „Man hat direkt mehr Lust“, findet auch Jannis Behle. Die drei wissen, wovon sie sprechen: Im Jugendblasorchester der Schützenblaskapelle Willingen musizieren sie zusammen.

Über Familie, Schule oder Schnuppertage sind sie vor einigen Jahren dazu gekommen, die Freude treibt sie voran. Die Schützenblaskapelle will am Samstag, 5. November, wieder neuen Kindern die Gelegenheit bieten, das auszuprobieren, und lädt zu einem Tag der offenen Tür in die Willinger Kurgartenhalle ein.

Von 11 bis 15 Uhr sind Kinder ab neun Jahren eingeladen, können sich zusammen mit ihren Eltern über das Angebot der Schützenblaskapelle informieren und auch schon mal einige Instrumente ausprobieren. Zuerst stehen dabei Blechblasinstrumente wie Trompete, Tenorhorn und Posaune im Vordergrund, ab 13 Uhr dann Holzblasinstrumente wie die Klarinette. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Das allgemeine Ausbildungsangebot der Schützenblaskapelle beginnt schon mit Kindern ab zwei Jahren, erläutert Musikwart Mirko Behle: Gaby Eickhoff bietet in mehreren Gruppen musikalische Früherziehung, von den kleinsten bis hin zu den Kindern, die dann ab rund acht Jahren in den Einzelunterricht wechseln. In diesem gibt es für Blech- und Holzblasinstrumente jeweils einen eigenen, professionellen Lehrer. Beim Holz ist das Michael Kuhaupt von der Korbacher Musikschule. Ein neuer Lehrer für den Blechblasbereich soll Samstag vorgestellt werden.

Ab einem gewissen Punkt spielen Nachwuchsmusiker dann zusätzlich zum Einzelunterricht im Jugendblasorchester mit, erklärt Mirko Behle. Da lernen sie, zusammen zu musizieren – aber es geht nicht nur darum: „Dazu gehört auch, etwas zusammen zu unternehmen und zu erleben.“ Soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen sei einer der vielen Vorteile in der Kapelle.

Axel Reismann, der derzeit das Jugendblasorchester leitet, nennt einen weiteren: Das Zusammenspiel jüngerer und älterer Musiker bereite ihm viel Freude. „Ich bin auch guter Hoffnung, dass der ein oder andere aus dem Jugendblasorchester nächstes Jahr in die große Kapelle kommt“, erklärt er. Vorher haben sie noch einige Gelegenheiten, mit Musik Freude zu haben und zu machen: In Planung sind die Begleitung des Martinsumzugs und Auftritte im Advent, vielleicht auch noch ein Besuch im Seniorenheim. (wf)

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