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Sieg mit Sieg veredeln: SC Willingen empfängt die „Wundertüte“ aus Sandershausen

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Kopfballduell Fußball
Hoch überlegen: Die Willinger erwarten morgen die TSG Sandershausen und sie hoffen, dass der Gegner keine Wunder vollbringen wird. Das Bild zeigt Jan Henrik Vogel (Willingen). © Worobiow

Die Fußballer des SC Willingen empfangen am morgigen Samstag (15.30 Uhr) in der Verbandsliga die TSG Sandershausen. Der Gewinner hat etwas Ruhe im Abstiegskampf.

Willingen – Nicht jeder Sieg hat den gleichen Wert. Das 2:0 der Willinger Fußballer im Verbandsligaspiel bei der FV Lichtenau scheint für den Beobachter ein wertvoller Sieg gewesen zu sein, weil er der Mannschaft zwei Erkenntnisse gebracht hat: In der Rückrunde den Fehlstart vermieden, der in der Hinserie noch für so viel Kopfzerbrechen gesorgt hatte und das Team ist auch mit den jungen Spielern stark genug, die vielen Verletzten zu kompensieren.

Trainer Dardan Kodra sieht es etwas anders, denn er stuft den Sieg in Lichtenau erst als wertvoll ein, wenn seine Mannschaft nun nachlegt und auch am morgigen Samstag einen Heimsieg gegen die TSG Sandershausen einfährt.

Auch wenn es so kommen sollte, rechnet der Coach damit, dass der Abstiegskampf sein Team noch eine Weile begleiten wird, denn darin sind viele Mannschaften verstrickt. Kodra hat aber mittlerweile eine andere Mannschaft vor sich als zu Saisonbeginn. „Wir sind in den Abläufen gefestigter und durch die Rückschläge in der Hinrunde auch mental gewachsen“, betont der Coach.

Verletzungspech ist in der Mannschaft kein großes Thema

Die lange Verletztenliste sei mehr im Umfeld des Vereins ein Thema gewesen als in der Mannschaft selbst. „Wir fokussieren uns auf die Spieler die da sind und haben mittlerweile eine gemeinsame Spielidee, bei der jeder weiß, was er auf seiner Position zu tun hat. Und dann ist es fast egal, wer diese Position ausfüllt.“ Der Coach hofft, dass seine Spieler morgen nicht so nervös ins Spiel gehen werden wie in Lichtenau. „Da haben wir Glück gehabt, dass das vom Gegner nicht besser ausgenutzt wurde“, sagt Kodra und er hat sich darüber gefreut, dass „wir durch viel Einsatzbereitschaft unseren Faden wiederfanden.“

Auch taktisch bewies seine Mannschaft in Lichtenau, dass sie mittlerweile schnell umdenken kann. „Wir hatten uns auf eine Viererkette vorbereitet, dann aber schnell erkannt, dass es eine Dreierkette wird und darauf haben sich meine Spieler recht schnell eingestellt“. lobt der Coach die gestiegene Spielintelligenz seiner Kicker.

SCW hat keine Bedenken, selbst das Spiel zu machen

Die Willinger werden sich gegen den nächsten Gegner auch wieder darauf einstellen müssen, dass sie mehr Ballbesitz haben und das Spiel machen müssen. „Auch wenn wir bisher stark im Umschaltspiel sind, denke ich, dass wir mental so gefestigt sind, dass wir auch das gut hinkriegen werden“, meint der Coach. Mit Emre Bicer habe die TSG einen Stürmer, der den Willingern bereits im Hinspiel einige Probleme bereitet habe.

„Sandershausen ist eine sehr interessante Truppe, die in dieser Saison als Wundertüte auftritt“, sagt Kodra. Auch die TSG hat Lichtenau 2:0 geschlagen. Berechenbar sieht anders aus.

Das gut gefüllte Lazarett der Upländer hat als einziger Christian Kuhnhenne wieder verlassen und hinter dem Einsatz von Tom Friedrich steht noch ein Fragezeichen (Studium). (rsm)

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