Projekt „Fundome“ vorgestellt

Trampolin-Park und Spielanlagen in Willingen geplant

10 000 Quadratmeter Fläche wären für den „Fundome“ nötig – als geeignete Fläche macht der Investor den Winkel zwischen Besucherzentrum und Sauerland-Stern aus.
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10.000 Quadratmeter Fläche wären für den „Fundome“ nötig – als geeignete Fläche macht der Investor den Winkel zwischen Besucherzentrum und Sauerland-Stern aus.

Eine neue Attraktion wird in Willingen geplant: Ein Investor hat Pläne für ein „Family-Entertainment-Center“ mit Trampolinhalle und Spielanlagen nahe des Besucherzentrums vorgestellt.

  • Ein Investor plant unter dem Arbeitstitel „Fundome“ ein Spielanlagen samt Trampolinpark in Willingen.
  • Durch Spielanlagen soll er auch schon Familien mit kleinen Kindern ansprechen.
  • Eine politische Entscheidung über des Projekt steht noch aus.

Willingen – Im Weltcuport könnte ein Trampolinpark mit Spielanlagen entstehen: Das Projekt „Fundome“ stellte Dr. Michael Pielert, Geschäftsführer der Firma Fisseler, den Willinger Parlamentariern am Montag vor.

Im Freizeitangebot für Familien mit unterschiedlich alten Kindern gebe es eine Lücke: Dementsprechend seien Anlagen für jedes Alter geplant. Ein Kleinkindbereich, eine Spielstruktur, ein „Mini Ninja“ und der „Jump & Fun“-Bereich böten zusammen theoretisch eine Gesamtkapazität von 600 bis 700 Besuchern, die aber nie ausgenutzt würde, befand Pielert.

10.000 Quadratmeter inklusive Außenanlagen sind für das Projekt nötig, nicht viele Flächen seien dafür geeignet. Am Ende kristallisierte sich die Wiese zwischen Sauerland-Stern und Besucherzentrum heraus: Mit dem Lagunenbad, dem Kino und der Eishalle in der Nähe biete dieser Standort große Synergieeffekte. Andere Flächen seien nicht erhältlich gewesen oder erforderten aufgrund des Geländes zu viel Erdbewegungen, erklärte Pielert auf Nachfrage von Talida Küthe (Freie Wähler).

Die Wiese direkt südlich des Sauerland-Sterns wäre laut Investor für einen Tramponlinpark geeignet.

Entwürfe weisen 20 Stationen in der Halle auf – aufgeteilt in Spiel-Bereiche für Kleinkinder bis drei, Kinder von drei bis fünf und fünf bis sieben und letztlich Trampoline ab sieben, erläuterte Pielert. Entwickelt würden sie mit einer Firma aus den Niederlanden, die seit 25 Jahren Marktführer ist. Trampoline mit unterschiedlichen Böden, festen und beweglichen Hindernissen gehören dazu. Als Beispiel für besonders moderne Anlagen nannte Pielert Trampoline mit Monitoren, auf denen Kinder sich springen sehen und dadurch Adventure-Spiele bedienen. Zu essen gäbe es nur Kleinigkeiten, von einer Terrasse aus hätten Eltern ihre Kinder auf den Trampolinen im Blick; im Spielbereich stehen Tische..

Trampolinparks sprössen zwar aus dem Boden, die nächsten wirklichen Konkurrenten befänden sich aber in Kassel und Paderborn. Willingens Einzugsgebiet sei groß, mit der Ausrichtung über die Trampoline hinaus sei das Projekt gut aufstellt.

Er spreche mit drei potenziellen Betreibern mit Erfahrung, die aber abwarten möchten, ob der Standort politisch gewollt ist, erläuterte Pielert auf Nachfrage von Frederic Küthe (FDP).

Erste politische Rückmeldungen auf Trampolinpark sind positiv

Erste Rückmeldungen fielen positiv aus: „Das trifft den Nerv der Zeit“, befand Talida Küthe. Bürgermeister Thomas Trachte erklärte, zusammen mit dem Neubau des Lagunenbads, der geplanten Hängebrücke und der Erweiterung des Indoor-Golfs bedeute das Projekt eine wesentliche Bereicherung der tourisitischen Infrastruktur: „Dadurch wird dieser Ort ein Gigant auf diesem Gebiet.“

Vorerst wurde das Projekt nur vorgestellt, eine Grundsatzentscheidung und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans wären die nächsten Schritte, um den „Fundome“ zu verwirklichen. (wf)

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