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Bike Week in Willingen: Harleys, Party und Musik

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Bike an Bike: Hunderte Motorräder gab es zu bestaunen.
Bike an Bike: Hunderte Motorräder gab es zu bestaunen. © Hans Peter Osterhold

Der Geruch von Benzin lag in der Luft, im feinen Gemisch mit dem typischen „plop, plop plop“ Harleysound. Von Donnerstag bis Sonntag erlebte die Gemeinde Willingen eine wahre Invasion von Motorrädern bei der Bike Week. Zweiräder, soweit das Auge reichte.

Willingen – Die meisten Biker waren mit Harley Davidsons unterwegs, schließlich war eines der größten Harley-Treffen in Europa angesagt. Aber auch andere Marken waren vertreten. Die Motorräder zogen unermüdliche ihre Runden auf der abgesperrten Meile durchs Festivalgelände. Und das gesamte Straßenbild der Uplandgemeinde war geprägt von den motorisierten Zweirädern, vor jeder Kneipe und jedem Kaffee saßen die lederbekleideten Fahrerinnen und Fahrer und ließen es sich gut gehen. Und auch viele Zaungäste beobachteten das Ganze von Ferne.

Im gesamten Landkreis waren Motorradkorsos unterwegs, in kleineren und größeren Kolonnen. Kaum ein Ort in Waldeck-Frankenberg wurde von den dröhnenden Motoren in kleinen oder mittleren Kolonnen verschont. Ein Event für die gesamte Region, schließlich genießt sie den Ruf, ein ideales Motorradparadies zu sein.

Die Parkplätze rund um das Festivalgelände zwischen Haus des Gastes und Seilbahn platzten aus allen Nähten, Bike an Bike reihte sich die Straße zum Ettelsberg in Willingen hoch. Keine Harley ist wie die andere, jede hat ihr individuelles Design, teils kuriose Gemälde und verrückte Farben, mit den unglaublichsten Utensilien bestückt und einige mit Rädern, größer als manche Autoreifen. Auf dem Programm standen neben dem Szenetreffen vor allem viel Live-Musik auf drei Bühnen und jede Menge Party. Fachhändler boten an ihren Ständen alles an, was das Motorradfahrerherz liebt, vom fertigen Motorrad bis zur Sonnenbrille.

Am Samstagnachmittag trübte einsetzender Regen nur kurz das Vergnügen. Nach etwa einer Stunde, in der die Besucher kurzzeitig unter Sonnenschirmen, in Ausstellungsständen und im Festzelt Schutz fanden, gingen die Bands wieder auf die Bühnen, und die Party konnte weiter gehen. (Hans Peter Osterhold)

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