Ortsbeiräte und Parlament

Upländer Kommunalpolitiker erhalten Landesehrenbrief

Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Ortsbeiräten und Gemeindevertretung überreichten Bürgermeister Thomas Trachte (links) und Parlamentschef Christopher Leeser (rechts) Landesehrenbriefe an (von links) Bianca Richter, Herbert Hellwig, Ferdinand Tannhäuser und Friedrich Engelbracht.
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Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Ortsbeiräten und Gemeindevertretung überreichten Bürgermeister Thomas Trachte (links) und Parlamentschef Christopher Leeser (rechts) Landesehrenbriefe an (von links) Bianca Richter, Herbert Hellwig, Ferdinand Tannhäuser und Friedrich Engelbracht.

Für langen Einsatz in Ortsbeiräten und Parlament haben sich fünf Upländer den Landesehrenbrief verdient. Der Bürgermeister hatte einen wichtigen Hinweis.

Willingen (Upland) – Viele große und kleine Projekte trieben die Kommunalpolitiker in Gemeindevertretung und Ortsbeiräten im ablaufenden Jahr um, blickte Bürgermeister Thomas Trachte bei der Jahresabschlusssitzung des Parlaments zurück. Wie im Bund ist das auch in Gemeinden und Ortsteilen demokratisch organisiert, hob er hervor: „Auf dieser Ebene ist das nur praktikabel, wenn es Menschen gibt, die bereit sind, sich unentgeltlich zu betätigen.“

Fünf Ehrenamtliche erhielten dafür den Ehrenbrief des Landes Hessen, den Trachte zusammen mit Parlamentschef Christopher Leeser überreichte.

Bianca Richter gehörte dem Ortsbeirat Welleringhausen von 1997 bis 2006 an, seit 2011 ist sie wieder dabei. Von 2001 bis 2008 brachte sie sich auch als Schriftführerin ein. Seit 2001 wirkt auch Claus Faß in dieser Runde mit. von 2006 bis 2011 war er stellvertretender Ortsvorsteher.

Bereits von 1989 bis 1993 arbeitete Herbert Hellwig im Rattlarer Ortsbeirat mit, seit 2008 ist er wieder dabei, seit 2016 sogar als Stellvertretender Ortsvorsteher. In Eimelrod war Ferdinand Tannhäuser von 1997 bis 2006 Mitglied des Ortsbeirats, 2011 zog er erneut ein und ist immer noch dabei.

Friedrich Engelbracht derweil gehört seit 2004 zur Gemeindevertretung. Seit 2011 wirkt der Angeordnete der Freien Wähler im Haupt- und Finanzausschuss mit, von 2004 bis 2016 war er auch Teil der Fremdenverkehrskommission.

Gemeindevertretung, Ortsbeiräte und viele weitere Versammlungen wie die von Abwasserverbänden und des Naturparks: Sie alle leben vom uneigennützigen und unentgeltlichen Einsatz, betonte Thomas Trachte. Ihre Arbeit werde dabei von der Bevölkerung kritisch beobachtet, die Mandatsträger müssten sich in schwierige Felder hineinbewegen. Fest stehe über die Arbeit der Ehrenamtlichen: „Jeder Bürger profitiert unmittelbar. Hier wird Zukunft gestaltet.“

Ausdrücklich dankte Trachte auch den Familien und Partnern der Engagierten: „Das Ehrenamt ist mit viel Aufwand und Zeit verbunden.“ Nicht nur durch Sitzungen, Besprechungen und Vorbereitungen hätten sie oft weniger Zeit für ihre Lieben, auch bei Arbeitseinsätzen gingen gerade die Ortsbeiräte vorneweg. Die Unterstützung der Familien bedeute da sehr viel.

Thomas Trachte wies darauf hin, dass das Land die Ehrenbriefe nicht nur für Kommunalpolitiker ausstellt, sondern für ein ganzes Spektrum an engagierten Persönlichkeiten. „Deshalb ist es wichtig, dass die Vereine Vorschläge an uns herantragen“, ermunterte er. (wf)

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