Sport als Thema

Uplandschülerinnen erringen Landessieg bei Geschichtswettbewerb

Mit Willinger Sportgeschichte errangen (von links) Lilly Engelmann, Celine Behle, Kristin Behle, Ann-Kathrin Küthe, Emily Hauth einen Landessieg beim Geschichtswettbewerb – gefeiert wurde bei der Eintracht.
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Mit Willinger Sportgeschichte errangen (von links) Lilly Engelmann, Celine Behle, Kristin Behle, Ann-Kathrin Küthe, Emily Hauth einen Landessieg beim Geschichtswettbewerb – gefeiert wurde bei der Eintracht.

„Leistung wird belohnt“ laute für fünf Uplandschülerinnen die Lektion aus dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Der Satz galt bei ihrem Thema und für ihre eigenen Mühen.

Willingen – Fünf Uplandschülerinnen zählen zu den Landessiegern beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Für ihre Forschungsergebnisse zu den historischen Wechselbeziehungen des Wintersports und der Region wurden Celine Behle, Kristin Behle, Lilly Engelmann, Ann-Kathrin Küthe und Emily Hauth am 6. September im Eintracht-Frankfurt-Museum ausgezeichnet.

„Qualitativ wie quantitativ ein toller Wettbewerb!“: Überschwängliche Worte für die Ergebnisse fand Dr. Lothar Dittmer als Vorstandsvorsitzender der Koerber-Stiftung angesichts der großen Herausforderungen in der Pandemie. Trotz geschlossener Schulen, Distanz- und Wechselunterrichts wurden im Rahmen des Wettbewerbsthemas „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ bundesweit insgesamt 1349 Beiträge von mehr als 3400 Schülern eingereicht.

Der erfolgreiche Weg der fünf jungen Frauen war zu Beginn der Arbeit längst nicht vorgezeichnet. „Der Anfang einer historischen Arbeit ist meistens der schwierigste Teil“, erklärt ihr Geschichtslehrer Alexander Flake. „Bis ein für die Schüler interessantes und praktikables Forschungsfeld gefunden ist, braucht es bereits seine Zeit. Bei der Recherche zeigt sich schließlich, wer den nötigen Biss hat.“

Tatsächlich hat der Aufwand der im Ganzen über ein halbes Jahr währenden Arbeit auch die Nachwuchsforscherinnen überrascht. „Wir waren zwischenzeitlich doch sehr erstaunt, wie aufwändig und umfangreich die Recherche sein kann“, fasst Lilly Engelmann die Schwierigkeiten zusammen, die sich etwa bei der Suche nach aussagekräftigen Quellen und Statistiken ergeben hätten.

Am Ende zeigen sich aber alle fünf Uplandschülerinnen versöhnt mit dem großen Aufwand. Zum einen seien sie beeindruckt, welche Entwicklung ihr Heimatort im vergangenen Jahrhundert durchlaufen habe, wie Celine Behle berichtet; zum anderen wurde ihre Leistung in einer würdigen Feierstunde honoriert.

Brigitte Hirschler vom Hessischen Kultusministerium kommentierte zu guter Letzt die wichtigste Erkenntnis, die der Wettbewerb hervorgebracht habe: „Leistung wird belohnt.“  red

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