Kreis Freiwilligentag

14. Freiwilligentag findet an den nächsten beiden Wochenenden statt

Mehr als 110 verschiedene Verschönerungsaktionen werden an den kommenden beiden Wochenenden dafür sorgen, dass die Menschen vor Ort ihre Heimat ein wenig schöner gestalten. 
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Mehr als 110 verschiedene Verschönerungsaktionen werden an den kommenden beiden Wochenenden dafür sorgen, dass die Menschen vor Ort ihre Heimat ein wenig schöner gestalten. 

Mehr als 110 verschiedene Verschönerungsaktionen werden an den kommenden beiden Wochenenden dafür sorgen, dass die Menschen vor Ort ihre Heimat ein wenig schöner gestalten.

Werra-Meißner - Zum 14. Mal hat Omnibus – die Freiwilligenagentur die Veranstaltung koordiniert und organisiert. Nach Anfangsschwierigkeiten ist die Aktion Jahr für Jahr gewachsen. 110 Mitmachaktionen wurden in diesem Jahr zum kreisweiten Freiwilligentag gemeldet. Am 11. und 18. September sind die Einwohner des Werra-Meißner-Kreises zum 14. Mal eingeladen, sich in ihrem Ort einen Tag lang zu engagieren.

In allen 16 Kommunen gibt es auch in diesem Jahr wieder Aktionen, die dazu beitragen, das Ortsbild zu verschönern. Etwa, indem man beim Stolpersteine putzen in Eschwege die Erinnerungskultur pflegt oder in den Gärten verschiedener Begegnungshäuser die Beete gestaltet und an diversen anderen Stellen einfach mit anpackt. „Einfach machen“, war beispielsweise das Stichwort von Dietmar Janz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Werra-Meißner, der mit seinem Grußwort den Engagierten seinen Dank aussprach.

Für die Organisation ist nach wie vor Omnibus - die Freiwilligenagentur der Evangelischen Familienbildungsstätte zuständig. Mit 13 Aktionen in sechs Kommunen nahm das Projekt 2008 seinen Anfang. „In Großstädten feierte die Aktion ja schon ihre Erfolge, aber im ländlichen Raum konnte sie sich nicht vorgestellt werden“, erzählt Landrat Stefan Reuß von den Anfangsschwierigkeiten „Die Entwicklung zeigt, es hat sich gelohnt!“

Einen kleinen Wermutstropfen brachte der stellvertretende Dekan Ralph Beyer mit seinen sieben guten Gründen, sich nicht zu engagieren. Er sagte unter anderem: „Es leidet Familie, Freunde und das Privatleben, man wird oft angemotzt und ehrenamtliche Arbeit ist nervig und anstrengend“. Die Auflösung schickte er jedoch gleich hinterher. Ehrenamt ist etwas, das das Leben erfüllt und Veränderung bringt - „ein Leben rettet, einer Oma ein Lächeln auf die Lippen zaubert, ein Dorf verschönert, Gemeinschaft nach Corona wiederbelebt“, so Ralph Beyer.

In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten auf viele gelungene Freiwilligentagsaktionen mit guten Begegnungen und viel Freude am Tun. „Im Übrigen wurden noch weitere Aktionen nachgemeldet“, berichtet Kathrin Beyer von Omnibus.

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