Reit- und Fahrverein Waldkappel erhält mit 2900 Euro höchsten Betrag

14 000 Euro für acht Sportvereine im Werra-Meißner-Kreis

Die größte Förderung bekam der Reit- und Fahrverein Waldkappel zugesprochen: Jugendwartin Denise Kniese freut sich über fünf neue Hindernisse. Im Bild sind außerdem der Vorsitzende Eduard Saakel (Mitte) und Karl Köttig zu sehen.
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Die größte Förderung bekam der Reit- und Fahrverein Waldkappel zugesprochen: Jugendwartin Denise Kniese freut sich über fünf neue Hindernisse. Im Bild sind außerdem der Vorsitzende Eduard Saakel (Mitte) und Karl Köttig zu sehen.

13 655 Euro wurden jetzt vom Landessportbund an acht Sportvereine ausgeschüttet. Ende Oktober bekamen die Verantwortlichen per Post die Zusagen über die Bereitstellung der finanziellen Mittel für ihre Investitionen. Eine Übergabe durch Joachim Kraus, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreis Werra-Meißner, konnte allerdings nicht erfolgen. „Alle berechtigt gestellten Anträge wurden positiv beschieden“, sagte Kraus, der betonte, dass die Förderung in dieser, für den Sport schwierigen Zeit sehr verlässlich sei.

Werra-Meißner –Die größte Förderung bekam der Reit- und Fahrverein Waldkappel zugesprochen. Rund 2900 Euro erhält der 140 Mitglieder starke Vereine für fünf neue Reithindernisse. Der im Jahr 1906 gegründete Verein aus der Uhlenfängerstadt zählt rund 40 aktive Jugendliche. „Das Training und die Wettkämpfe werden durch die neuen Hindernisse abwechslungsreicher und spannender“, sagte Jugendwartin Denise Kniese, die hofft, im April 2021 ein Jugendturnier auf die Beine stellen zu können. Für den Vorsitzenden Eduard Saakel war die Investition notwendig. Allerdings machte er klar, dass der Vorstand die Entscheidung für die 6500 Euro teuren Hindernisse vor der Corona-Krise getroffen hat: „Sonst hätten wir es wahrscheinlich nicht gemacht. Aber wir haben Rücklagen gebildet, sodass wir die Summe trotz der ausbleibenden Turniere im Jahr 2020 stemmen können.“

Außerdem kann der Radfahrer-Klub Werratal noch vor seinem Jubiläumsjahr in neue Radballräder investieren. Der in Frankfurt ansässige Landessportbund übernimmt 1964 Euro. „Manche Räder sind 40 Jahre alt und somit zu alt für den Spielbetrieb. Der Kauf ist ein kostspieliges Vergnügen. Die Räder gibt es nicht von der Stange, sondern nur auf Bestellung“, erklärte Kraus. Die Schützenvereine aus Sontra-Berneburg, Waldkappel-Bischhausen und Eschwege-Eltmannshausen freuen sich über neue Sportwaffen.

„Bei den Sportschützen ist die Anschaffung eines Luftgewehrs häufig mit einer niedrigeren vierstelligen Summe verbunden“, berichtete Kraus. Für viele Jugendliche komme die Anschaffung eines Gewehrs daher oftmals nicht in Frage. „Dann sind die Vereine gefragt: Durch Investitionen in Schusswaffen sorgen sie für die Rahmenbedingungen, um den Nachwuchs langfristig an den Sport zu binden.“ Förderungen in Höhe von insgesamt 5625 Euro gingen an die drei Schützenvereine.

Während der Eschweger TSV 1800 Euro für verschiedene Sportgeräte erhielt, bekam der Sportverein Ermschwerd 568 Euro für Fitnessgeräte zugesprochen. „Beide Vereine haben Anschaffungen getätigt, von denen gleich mehrere Sparten profitieren“, freute sich Kraus. Beim TSV Wehretal-Oetmannshausen dürfen sich die Verantwortlichen über 800 Euro für neue Gymnastikgerätschaften freuen. (mh)

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