8660 Führungen

20.000 Besucher bei der Mohnblüte in Germerode und Grandenborn

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Abgeblüht: So sehen die geschlossenen Mohnkapseln auf den Feldern aus.  

Die Mohnblüte 2019 ist zu Ende. 20.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Felder in Germerode sowie in Grandenborn.

„Wir können die Besucherzahlen insgesamt nur schätzen. Sicher sind nur die Zahlen derjenigen, die etwas gebucht haben“, gesteht Anja Laun vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Im Naturparkbüro wurden insgesamt 8657 Personen registriert, die eine Führung durch den Mohn gebucht haben. 2018 waren es 7408. 

„Zahlreiche weitere Personen sind individuell durch die Felder gewandert oder mit dem Planwagen, der Mohnschnecke, gefahren“, sagt Marco Lernarduzzi, Geschäftsführer vom Geo-Naturpark. Die Anzahl der Planwagenfahrten blieb im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich: 322 Planwagenfahrten (2018: 306) wurden mit Gruppen durchgeführt, die vorgebucht hatten. Dazu kam der tägliche, regelmäßige Pendelverkehr zu den Feldern, der sehr gut angenommen wurde. 

An den Wochenenden fanden täglich bis zu 24 Fahrten statt. Trotz der abgeblühten Felder lohnt sich weiterhin der Besuch der Mohndörfer. Frau Holles Blumenwiesen erstrahlen dort noch bis Oktober in den buntesten Farben. Die Fotopunkte bleiben noch eine Weile stehen. Die beiden Mohnwanderwege in Germerode und Grandenborn sind bis nach den Sommerferien ausgeschildert und geöffnet.

In den Mohndörfern kehrt langsam wieder Ruhe ein. Knapp drei Wochen lang herrschte dort reger Andrang. Tausende Touristen aus ganz Deutschland kamen vorbei. Auch Hunger und Durst hatten sie mitgebracht. Ihre Gelüste stillen konnten sie unter anderem im Landhotel Meißnerhof in Germerode sowie im Teichhof im Ringgauer Ortsteil Grandenborn.

Germerode

Lange bevor sich in Germerode die erste Mohnblüte öffnete, waren die Zimmer im Landhotel Meißnerhof von Björn Sippel komplett belegt. „Menschen ganz Deutschland sowie aus Österreich und der Schweiz durften wir begrüßen“, berichtet der Landwirt. Eine noch längere Anreise hatten einige Besucher aus Thailand in Kauf genommen. „Dazu muss ich sagen, dass sie nicht extra wegen der Mohnblüte eingeflogen sind, sondern im Land unterwegs waren.“ Generell ist Sippel sehr zufrieden mit der Mohnblüten-Saison: „Uns ist viel Positives zu Ohren gekommen, von daher sind wir überaus zufrieden.“

Grandenborn

Der Teichhof in Grandenborn hatte für seine Gäste aus nah und fern einiges zu bieten, beispielsweise eine Speisekarte mit Mohn-Spezialitäten, die sehr gut angenommen wurde. „In diesem Jahr waren es auf jeden Fall mehr Besucher als in denen davor“, meint Regina Linhose vom Teichhof. „Ebenfalls blieben mehr Menschen über Nacht bei uns. Sogar Reservierungen für die Blütezeit im kommenden Jahr liegen schon vor.“

Im Mohnkino läuft noch täglich von 11 Uhr bis etwa 20 Uhr der Imagefilm „Menschen, Mohn und Mythen“. Die Ausstellung der Gewinnerbilder der Fotowettbewerbe im Refektorium des Klosters kann außerdem noch besichtigt werden. Bilderausstellung, Filmvorführung und Planwagenfahrten finden in Grandenborn nicht mehr statt.

Weitere Informationen unter mohnbluetefrauholle.land

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