Offizielle Feier

25 Jahre Hospizgruppe Eschwege: Dank an die ehrenamtlichen Helfer

Eine Sonnenblume passend zum gelben Schal: Vorstandsmitglied Andreas Höch drückte seine Anerkennung gegenüber den Hospizbegleitern aus.
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Eine Sonnenblume passend zum gelben Schal: Vorstandsmitglied Andreas Höch drückte seine Anerkennung gegenüber den Hospizbegleitern aus.

Während der offiziellen Feier wollte die Hospizgruppe die würdigen, die den Verein in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise unterstützt haben: die ehrenamtlichen Unterstützer.

Eschwege – Ein roter Teppich war ausgerollt, „Butler George“ geleitete die geladenen Gäste zum Sektempfang. Butler George (dargestellt von dem Pantomimen Christoph Gilsbach) führte mit feinem englischen Humor und vollendeter Etikette durch das Programm.

Dankbarkeit – dieses Gefühl wurde an diesem Abend immer wieder zum Ausdruck gebracht. Anita Menda aus dem Vorstand der Hospizgruppe Eschwege hob in ihren Begrüßungsworten hervor, wie wichtig es für die Erfüllung der elementaren Aufgaben der Hospizgruppe sei, dass sich immer wieder Ehrenamtliche zur Verfügung stellen, dass die Politik den Verein unterstütze und sich auch immer wieder Sponsoren finden ließen. So habe die Sparda Bank durch eine großzügige Spende diese Jubiläumsfeier ermöglicht.

„Sie bringen Menschlichkeit in unsere Gesellschaft“, so die Kernaussage in den Grußworten von Landrat Reuß und Bürgermeister Heppe. „Wir empfinden Dankbarkeit allen Menschen gegenüber, die dieses spezielle Ehrenamt ausüben und sich auf menschliche Schicksale in schwierigen Situationen wie Krankheit, Sterben und Trauereinlassen“.

Den Ehrenamtlichen des Vereins drückte deshalb auch Andreas Höch vom Vorstand seinen besonderen Dank aus: Jeder erhielt als Anerkennung eine Sonnenblume. Er zeigte auch auf, wie wichtig die Arbeit der Koordinatorinnen für den Verein ist: Neben der Büroarbeit und Dokumentation die Ausbildung der Ehrenamtlichen, die Kontaktaufnahme und einfühlsame Entscheidung darüber, welcher Ehrenamtlicher welchem Menschen am Lebensende guttun würde.

Im Rückblick auf 25 Jahre Vereinsarbeit würdigte Lena Sickmann besonders zwei Mitglieder: Sie erinnerte in ihrer Ansprache an Walter Hempfing, der jahrelang als Vorstandsmitglied und Ehrenamtlicher die Hospizgruppe maßgeblich prägte und vor wenigen Wochen verstorben ist. In einer Schweigeminute wurde an ihn und weitere verstorbene Vereinsmitglieder gedacht. „Ohne dich wären wir heute alle nicht hier“, mit diesen Worten wandte sie sich an Rotraut Sänger, die 1996 die Hospizgruppe initiiert hat, und bis heute für den Verein aktiv ist. An vielen Beispielen zeigte Lena Sickmann auf, wie viel Energie und Kraft Rotraut Sänger in die Hospizarbeit investiert hat, und überreichte ihr im Namen des Vorstands deshalb die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft.

Neugierig waren die Anwesenden auf die Entwicklung beim stationären Hospiz, ein wesentliches Anliegen der Hospizgruppe. Anita Menda konnte Mut machen, dass es bald weitergeht. Die Firma Laudemann aus Sontra habe sich bereit erklärt, als Bauträger zu fungieren, Betreiber wird das Hospiz- und Palliativnetz Werra Meißner. Rechtliche und finanzielle Fragen seien noch zu klären. Sie drückte ihren Dank an Bürgermeister Heppe aus, der zugesagt hat, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Sowohl Herr Heppe als auch Landrat Reuß sicherten ihre Unterstützung bei der weiteren Umsetzung zu.  red

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