360 Quadrate zum Kuscheln

Landfrauen Aue übergeben selbst gemachte Patchworkdecken an die Kita Plessefelsen

Freude über neue Kuscheldecken: Die Kinder der Gruppe Feengrund sowie Kitaleiterin Silke Koch (rechts) nehmen die Patchworkdecken von den Landfrauen Eva Heising und Cornelia Geschwandtner (hinten von links) entgegen.
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Freude über neue Kuscheldecken: Die Kinder der Gruppe Feengrund sowie Kitaleiterin Silke Koch (rechts) nehmen die Patchworkdecken von den Landfrauen Eva Heising und Cornelia Geschwandtner (hinten von links) entgegen.

In liebevoller und zeitaufwendiger Handarbeit haben die Landfrauen des Ortsvereins Aue in den vergangenen Monaten Patchworkdecken gefertigt. Wir haben die wichtigsten Zahlen dazu.

Wanfried - Eva Heising und Cornelia Geschwandtner haben diese in dieser Woche an die Kita Plessefelsen in Wanfried übergeben. Gefreut haben sich die Kinder der Gruppe Feengrund und auch Kitaleiterin Silke Koch, die die Decken stellvertretend für alle Kinder entgegengenommen haben.

Dazu die wichtigsten Zahlen:

1,2 Meter mal einen Meter sind die Decken groß. Sie bestehen je aus 30 einzeln gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die die Landfrauen in der Zeit vom 24. Februar bis 31. März gefertigt haben. Danach mussten sie noch zu den Decken zusammengenäht werden. Anlass war die Aktion „Klimafasten“. Die Frauen hegten dabei den Gedanken „Wärme und Energiesparen“.

Und auch die Nachhaltigkeit lag ihnen am Herzen: „Wir haben keine neue Wolle gekauft, sondern vorhandene Wollreste aufgebraucht“, erklärt Cornelia Geschwandtner.

12 Decken haben die Landfrauen für die Kita gefertigt. Jede der sechs Gruppen bekommt zwei Decken, die die Kinder abwechselnd benutzen dürfen: in der freien Spielzeit, aber vor allem auch während der Traumstunde nach dem Mittagessen. Denn die Kinder, die mittags nicht schlafen, haben dann die Möglichkeit zu entspannen, während zum Beispiel Geschichten angehört werden. Dabei können sie sich gut unter die neuen Decken kuscheln, sagt Leiterin Silke Koch.

24 Landfrauen haben sich bei der Aktion insgesamt ins Zeug gelegt. „Das hat uns in Zeiten von Corona zusammengeschweißt“, sagt Heising.

Jede Decke ist einzigartig, jedes Quadrat ein Unikat mit unterschiedlichen Materialien und Mustern. Dadurch fördere man zudem die sensorische Wahrnehmung der Kinder, erklärt Koch außerdem.

40 Stunden Arbeit dauerte eine Patchworkdecke – vom Aufwickeln der Wolle bis zum fertigen Endprodukt. „Die einzelnen Felder gingen sehr schnell und unkompliziert“, sagt Heising. Aufwendiger war dagegen das Zusammennähen der einzelnen Felder zu einer großen Decke. Dafür brauchten sie gute fünf Stunden, ebenso wie für das saubere Umnähen des Randes.

360 einzelne Quadrate haben die Frauen gefertigt. 180 sind gehäkelt und 180 sind gestrickt. Etwa ein bis zwei Stunden brauchten sie – je nach Technik und Material – für ein einziges Stück der Patchworkdecken, erklärt Geschwandtner.

Besonders großes Lob spricht sie dabei für Diana Bachmann aus Aue aus. Sie allein hat 126 Stücke gefertigt. „Sie war die Fleißigste von uns.“

500 Arbeitsstunden haben die Landfrauen zusammengerechnet für alle Decken gebraucht. Eine tolle Leistung. Das findet auch Kitaleiterin Koch. „Eine schöne Idee. Wir werden jeden Tag unsere Freude daran haben.“ (jes)

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