50 Bäume für den Grüngutsammelplatz

In Weißenborn setzen Freiwillige jetzt 50 weitere klimastabile Pflanzen

Haben die Baumpflanzaktion unterstützt: (von links) Hubertus Freiherr von Roeder von Diersburg, Dr. Christian Köhne (Präsident Rotary Club Eschwege), Bürgermeister Thomas Mäurer und Antonia Krämer (Jugendjury-Commnity).
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Haben die Baumpflanzaktion unterstützt: (von links) Hubertus Freiherr von Roeder von Diersburg, Dr. Christian Köhne (Präsident Rotary Club Eschwege), Bürgermeister Thomas Mäurer und Antonia Krämer (Jugendjury-Commnity).

In einer gemeinsamen Baumpflanzaktion wurden am Samstag zirka 50 Bäume in Weißenborn nahe des alten Klärwerks in Richtung Großburschla gepflanzt.

Weißenborn – Trotz Regens graben sie Löcher, stellen Bäume auf und stützen sie mit Holzpfählen. 22 Männer und Frauen lassen sich von den ständig nieselnden Tröpfchen nicht unterkriegen und arbeiten fleißig weiter. In einer gemeinsamen Baumpflanzaktion des Gemeindeparlaments Weißenborn, des dortigen Heimatvereins, des Rotary Clubs Eschwege und der Jugendjury Werra-Meißner wurden am Samstag zirka 50 Bäume in Weißenborn nahe des alten Klärwerks in Richtung Großburschla gepflanzt.

50 klimatisch wertvolle Winterlinden hatte die Männerwerkstatt des Ortes dabei bereits eingepflanzt, bevor nun weitere zirka 50 Pflanzen als Ausgleich gesetzt wurden, um den Grüngutsammelplatz auszuweisen. Die gemeinsame Baumpflanzaktion hatte dabei aufgrund der Pandemie und Lieferschwierigkeiten bereits dreimal verschoben werden müssen, fand nun in kleinerem Rahmen und aufgrund der Abstands- und Hygienegebote ohne das ursprünglich angedachte Beisammensein mit Verpflegung statt, da eine weitere Verlegung des Termins ins nächste Jahr einen Zeitverlust bedeutet hätte. „Ich finde es grandios, Bäume zu pflanzen in dieser Zeit“, sagt Dr. Christian Köhne, Präsident des Rotary Clubs Eschwege, blickt dabei auch auf eine Baumpflanzaktion vor vier Wochen zurück. Der Kontakt war durch Hubertus Freiherr , Roeder von Diersburg, Mitglied des Rotary Clubs, und Bürgermeister Thomas Mäurer entstanden. Der Rotary Club und die Jugendjury hatten die Pflanzen und Setzlinge gespendet, während der Heimatverein für alles Weitere sorgte.

Die Helferinnen und Helfer richteten sich nach einem genauen Pflanzplan, mit dem das Büro für Ingenieurbiologie und Landschaftsplanung aus Witzenhausen die Anordnung der Stieleichen, Blutroten Hartriegel, Gewöhnlichen Hasel, des Eingriffligen Weißdorns, der Liguster, Schlehe, des Faulbaums, Holunders und des Gewöhnlichen Schneeballs vorgegeben hatte. Entstanden war die Idee zum gemeinsamen Bäumepflanzen vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die kommenden Generationen.

Antonia Krämer, Vorsitzende der Jugendjury-Community im Werra-Meißner-Kreis, fügt hinzu, dass auch der gemeinsame Einsatz im Freien in Zeiten der Coronapandemie eine Rolle spiele. Hinzu kam, wie Mäurer berichtet, auch die Bundeswaldprämie, die die Gemeinde nutzen wollte, um ihren Beitrag zu leisten.

Von Eden Sophie Rimbach

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