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Vorraum der Stadtkirche zu Wanfried ist fertig saniert

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Von: Theresa Lippe

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Freuen sich über den sanierten Vorraum: (von links) Henry Thiele (stellv. Vorsitz Stiftungsvorstand), Ute Lorenz-Roth (Kirchenvorsteherin), Wolf-Arthur Kalden (Förderverein Stadtkirche) und Pfarrerin Rosemarie Kremmer.
Freuen sich über den sanierten Vorraum: (von links) Henry Thiele (stellv. Vorsitz Stiftungsvorstand), Ute Lorenz-Roth (Kirchenvorsteherin), Wolf-Arthur Kalden (Förderverein Stadtkirche) und Pfarrerin Rosemarie Kremmer. © Theresa Lippe

Wanfried – In neuem alten Glanz erstrahlt der Vorraum der Stadtkirche zu Wanfried. Dabei wurde der Innenraum des Haupteingangs – direkt unter dem Turm positioniert – in liebevoller Kleinarbeit in den bauzeitlichen Zustand zurückversetzt.

Die Restauratoren hätten fabelhafte Arbeit geleistet, sagt Wolf-Arthur Kalden vom Förderverein der Kirche. „Die Experten haben eine Befunduntersuchung gemacht und lange getüftelt, bis sie schlussendlich die richtige Farbe angemischt hatten.“ Auch der sogenannte Deckel im Eingangsbereich sei mit viel Herz wieder in bauzeitlichen Zustand versetzt worden und mit malerischen Details verziert worden, die auch Originalzustand so zu sehen waren. „Nur eine passende Lampe fehlt noch, aber bis Weihnachten hängt auch die“, versichert Kalden.

9000 Euro durch das Crowdfunding-Projekt

„Was mich besonders anrührt, ist, dass die Spenden nicht nur von Gemeindemitgliedern stammen“, sagt Pfarrerin Rosemarie Kremmer. So hätten beispielsweise auch Nicht-Kirchgänger aus Wanfried, Angehörige der katholischen Gemeinde und Touristen gespendet, die die Kirche schon mal besucht hätten. „39 Personen haben in der Zeit von Februar bis Mai 50 Spenden abgegeben, die Stiftung der VR-Bank Mitte hat fast verdoppelt und so sind wir auf etwa 9000 Euro durch das Crowdfunding-Projekt gekommen“, erklärt Kalden. Gesetztes Ziel war es, 2500 Euro durch private Spenden zu sammeln, schlussendlich waren rund 5000 Euro, die zusammen kamen.

Großspender hätten weitere 8000 Euro beigesteuert. So sei am Ende die beachtliche Summe von 17.000 Euro zusammen gekommen, die auch vollends für die Sanierungsarbeiten aufgebraucht wurde. Dass die Freunde der Wanfrieder Kirche so spendabel waren, mag am Konzept der Crowdfunding-Aktion gelegen haben. „Jeder Geldgeber konnte pro Spende nur bis zu 50 Euro geben“, erklärt Kirchenvorsteherin Ute Lorenz-Roth. Damit sei niemand unter Druck geraten hohe Summen zu geben in Zeiten, in denen viele eh schon aufs Geld achten müssen.

Der Vorraum der Stadtkirche dient nicht nur dem Empfang von Kirchgängern. Bereits vor der Sanierung wurde ein Infoterminal – eine digitale Anzeigetafel – installiert, über die Besucher Wissenswertes über das Wanfrieder Gotteshaus erhalten.

Von Theresa Lippe

Der Deckel im Eingangsbereich der Kirche.
Der Deckel im Eingangsbereich der Kirche. © Theresa Lippe

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