Förderpreis der Diakonie Hessen gewonnen

5000 Euro für Zukunftswerkstatt am Bildungshaus in Röhrda

Lassen ihrer Fantasie freien Lauf: Kinder bei der Zukunftswerkstatt im September am Bildungshaus Röhrda. Sie sagten, was sie stört und was sie sich wünschen.
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Lassen ihrer Fantasie freien Lauf: Kinder bei der Zukunftswerkstatt im September am Bildungshaus Röhrda. Sie sagten, was sie stört und was sie sich wünschen.

Für sein Projekt der „Zukunftswerkstatt“ hat das Bildungshaus Röhrda jetzt vom Förderpreis der Diakonie Hessen 5000 Euro erhalten, wie die Leiterin der Kita „Die kleinen Hände“, Carina van der Willik, mitteilte.

Röhrda – Die Einrichtung hatte sich um eine Förderung im Rahmen einer Ausschreibung unter dem Titel „Kinder und Jugendrechte stärken“ um den Förderpreis beworben. Das Bildungshaus hatte im September dieses Jahres zu einer Aktionswoche rund um das Thema Kinderrechte eingeladen, dessen Höhepunkt die Zukunftswerkstatt „Übermorgenwelt“ war.

Dort hatten Kinder, Jugendliche, Eltern, aber auch politisch Verantwortliche und Vertreter von verschiedenen Institutionen wie beispielsweise der Evangelischen Familienbildungsstätte darüber diskutiert, was es braucht, damit sich Kinder und Jugendliche in ihrer Heimat wohlfühlen und gehört werden.

„Aus diesem Grunde haben wir mit der Zukunftswerkstatt einen Startschuss für ein Miteinander gegeben, bei dem sich Kinder und Jugendliche mit ihren Ideen und Anregungen für einen kinderfreundlichen Ringgau einbringen konnten“, so Carina van der Willik.

Dabei ging es um Fragestellungen wie etwa um die Lebensqualität in Ringgau sowie die Kinder- und Jugendfreundlichkeit und wo sich Kindergarten, Schule und Gemeinwesen in den nächsten Jahren im Sinne einer lebenswerten Perspektive weiterentwickeln sollen.

Konkrete Projekte, für die die Mittel der Diakonie jetzt zur Verfügung stehen, gibt es nach Auskunft von Carina van der Willik derzeit noch nicht. „Das liegt vor allem daran, dass wir wegen der Corona-Pandemie kein weiteres Treffen mehr veranstalten konnten.

Dass wir das Geld aber erhalten haben, ist den Eltern bereits kommuniziert worden.“ Ein Treffen könne hoffentlich Anfang nächsten Jahres stattfinden.

Gemeinsam mit der Familienbildungsstätte wolle man das Konzept der Zukunftswerkstatt anderen Kitas im Kreis vorstellen, wenn diese daran Interesse haben. Carina van der Willik erwägt, zusätzlich eine Ausbildung zur Moderatorin in der Kinder- und Jugendarbeit zu machen.

Die Zukunftswerkstatt im September hatte der Jugendreferent der evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, Torge Peterson, moderiert und dabei Kinder und Erwachsene gut mitnehmen können.  

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