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7000 Euro überwiesen: 61-Jährige fällt auf Betrug mit WhatsApp rein

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Von: Stefan Forbert

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Ein Blaulicht der Polizei vor einem weiteren Streifenwagen.
Die Polizei ermittelt in mehreren Betrugsfällen. © Friso Gentsch/dpa

Werra-Meißner – Vergangene Woche registrierte die Polizei im Werra-Meißner-Kreis wieder den ein- oder anderen betrügerischen Vorfall. In einem Fall waren Unbekannte mit der Betrugsmasche über den Messenger Dienst „WhatsApp“ auch erfolgreich, teilte Direktionssprecher Alexander Först mit.

Eine 61-jährige Frau aus Großalmerode wurde sogar mehrfach das Opfer von Betrügern. Sie war dem Polizeibericht zufolge zwischen Montag und Mittwoch zu verschieden Zeiten über WhatsApp kontaktiert worden. Die Absender der Textnachrichten gaben sich jeweils als Tochter der 61-Jährigen aus und baten, wie bei dieser Betrugsmasche üblich, im Verlauf des Chats um die Überweisung von mehreren Rechnungen. Die 61-Jährige überwies dann auf zuvor bekannt gegebene Kontodaten insgesamt knapp 7000 Euro, die nicht mehr zurückgeholt werden können.

Gleiches versuchten Betrüger am Dienstagnachmittag bei einem 57-jährigen Neu-Eichenberger. Die Betrüger gaben sich auch in diesem Fall als Tochter des Mannes aus. Aufgrund eines defekten Handys habe sie eine neue Rufnummer und müsse noch dringend einige Überweisungen vornehmen. Der 57-Jährige erklärte zunächst seine Bereitschaft, nahm allerdings vor einer Überweisung noch Kontakt zu seiner im Ausland wohnhaften Tochter auf. So stellte sich letztlich heraus, dass die Geschichte fingiert war. Auch bei einer 73-jährigen Witzenhäuserin, die mit der gleichen Masche konfrontiert wurde, scheiterten die Betrüger. Wie die Polizei berichtete, schickte die Seniorin die Aufnahme eines ausgefüllten Überweisungsträgers an die fremde Rufnummer, um mitzuteilen, dass sie demnächst die Transaktion vornehmen würde. Das gleiche Bild schickte sie aber auch geistesgegenwärtig an die bekannte Telefonnummer ihrer Tochter, die daraufhin den Betrugsversuch entlarvte.  sff

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